PANDION AG begibt Debüt-Anleihe - Zielvolumen von 50 Mio. Euro - Anleihenews


13.10.20 09:00
Anleihen Finder

Brechen (www.anleihencheck.de) - Neue Emittentin am KMU-Anleihemarkt - die PANDION AG aus Köln begibt ihre erste Unternehmensanleihe (ISIN DE000A289YC5 / WKN A289YC) mit einem Zielvolumen von 50 Mio. Euro, berichtet die Anleihen Finder Redaktion.

Der jährliche feste Zinssatz der fünfjährigen Anleihe solle in der Spanne zwischen 5,50% und 5,75% liegen. Die endgültige Entscheidung falle spätestens am 26. Oktober 2020 auf Basis der Zeichnungsangebote.

Die Anleihemittel sollten zum größten Teil der Finanzierung von Grundstücksankäufen und Projektentwicklungen sowie allgemeinen Unternehmenszwecken, wie der Optimierung der Finanzierungsstruktur, dienen.

INFO: Die inhabergeführte PANDION AG sei ein Immobilienprojektentwickler für hochwertige Wohnprojekte in deutschen A-Städten.

Zeichnungsphase zwischen 20. und 26. Oktober 2020

Mit einer Mindestanlagesumme von 1.000 Euro richte sich die PANDION-Anleihe 2020/25 gleichermaßen an private und institutionelle Investoren. Die Zeichnungsfrist, und mithin das öffentliche Angebot, laufe vom 20. bis 26. Oktober 2020, 14:00 Uhr MEZ (vorzeitige Schließung jederzeit möglich).

Spätestens ab dem 30. Oktober 2020 solle die PANDION-Anleihe in den Handel im Open Market (Freiverkehr) der Börse Frankfurt einbezogen werden. Begleitet werde die Emission von der IKB Deutsche Industriebank AG als Sole Lead Manager.

Eckdaten der PANDION-Anleihe 2020/25:

Zielvolumen: Bis zu 50 Mio. Euro
Zeichnungsfrist: 20. bis 26. Oktober 2020, 14:00 Uhr MEZ
Zeichnungsmöglichkeit: Börse Frankfurt, über die Haus- oder Direktbank
Stückelung/Mindestanlage: 1.000 Euro
Zinsspanne: 5,50% bis 5,75% p.a.
Laufzeit: 5 Jahre
Zinszahlungen: jährlich, erstmals zum 30. Oktober 2021
Rückzahlungskurs: 100%
Covenants: Investorenschutzklauseln wie u.a. Kontrollwechsel, Drittverzug, Ausschüttungsbegrenzung, Negativerklärung, Mindest-Konzern-Eigenkapital, Informationspflichten
Wertpapierart: Inhaber-Teilschuldverschreibung
Börsensegment: Open Market / Quotation Board, Frankfurter Wertpapierbörse

Hinweis: Der für die Emission erforderliche Wertpapierprospekt sei am 12. Oktober 2020 durch die Commission de Surveillance du Secteur Financier (CSSF) gebilligt worden und stehe unter https://www.pandion.de/ag/anleihe/ zur Verfügung.

Portfolio und Finanzkennzahlen

Das bereits seit 18 Jahren am Markt tätige Unternehmen habe deutschlandweit mehr als 7.100 Wohneinheiten mit über 300.000 m2 Wohnfläche entwickelt und verkauft.

In 2019 habe das Unternehmen eine Gesamtleistung von 509 Mio. Euro bei einem EBITDA von 44,9 Mio. Euro erreicht. Für 2020 plane PANDION mit einem EBITDA von über 85 Mio. Euro und einem Ergebnis nach Steuern von über 45 Mio. Euro, welches bereits zum aktuellen Zeitpunkt weitgehend abgesichert sei. Damit sei PANDION nach eigenen Angaben in 2020 auf dem Weg zum erfolgreichsten Jahr der Unternehmensgeschichte. In seiner 18-jährigen Geschichte habe das Unternehmen stets positive Jahresergebnisse erzielt. Die PANDION-Gruppe decke die komplette Wertschöpfungskette von der Grundstücksakquisition über die Entwicklung, den Vertrieb und die Realisierung bis hin zur Objekt-Verwaltung ab.

Hinweis: Im vergangenen Jahr habe PANDION gemäß der bulwiengesa Projektentwicklerstudie 2020 mit mehr als 350.000 m2 projektierter Wohnfläche zu den Top-5 Entwicklern von Wohnimmobilien in Deutschland gehört.

Schuldscheindarlehen

Im Jahr 2018 habe das Unternehmen ein unbesichertes Schuldscheindarlehen bei deutschen und internationalen Banken mit einem Gesamtvolumen von 84 Mio. Euro platziert. Die nun angekündigte Anleihe werde im gleichen Rang wie die Schuldscheindarlehen auf Ebene der PANDION AG begeben (nicht nachrangig und unbesichert) und damit die Konzernfinanzierung erweitern.

"Mit der Begebung einer Unternehmensanleihe wollen wir unserer Unternehmensfinanzierung nach der erfolgreichen Schuldscheinemission einen weiteren Baustein zur Diversifizierung und Weiterentwicklung der Finanzierungsstruktur hinzufügen. Die Mittel dienen der Finanzierung der Aktivitäten der PANDION-Gruppe, insbesondere der Umsetzung aktueller Projekte auf Basis unserer Strategie mit Fokus auf unser Kernsegment Wohnen in deutschen A-Städten, selektiv ergänzt um attraktive Gewerbeobjekte. Nach einer kurzen coronabedingten Phase des Nachfragerückgangs im April und Mai registrieren wir inzwischen wieder eine hohe Nachfrage nach unseren Wohnungen und befinden uns mittlerweile auf Vor-Corona-Niveau. Auch bei unseren Büroprojekten führen wir erfolgsversprechende Vermietungsgespräche mit zahlreichen, namhaften Interessenten und haben in der Corona-Phase weitere Abschlüsse erzielt. Wir sind davon überzeugt, mit unserer Konzentration auf die deutschen Top-Standorte von einem weiterhin intakten Urbanisierungstrend zu profitieren und mit Hilfe der Anleihemittel auch zukünftig attraktive Projekte zu realisieren", sage Reinhold Knodel, Vorstand der PANDION AG.

Projektpipeline

Die Projektpipeline der PANDION AG umfasse derzeit 36 Projekte mit einem Verkaufsvolumen von rund 4,3 Mrd. Euro, darunter 23 Wohn- und 10 Gewerbeobjekte sowie 3 Vorratsprojekte, die der Projektentwicklung zugeführt werden sollten.

Mit rund 4.250 Wohneinheiten (ca. 363.000 m2) liege der Fokus auf dem Bereich Wohnen, der für ca. zwei Drittel der Projektpipeline (bezogen auf geplante Fläche und Gesamtinvestitionskosten) stehe. Die vorhandenen Projekte würden in Relation zu den Verkaufspreisen eine ausgeglichene regionale Verteilung auf die A-Standorte Berlin, Düsseldorf, Köln und München sowie eine gleichmäßige Verteilung im Hinblick auf den Projektstatus aufweisen. Alle Grundstücke würden sich bereits im Eigentum der Gesellschaft befinden.

Zukünftig beabsichtige die PANDION-Gruppe außerdem die Entwicklung von größeren Quartieren mit unterschiedlichen Nutzungsarten voranzutreiben. Mit dem Kauf des ehemaligen Max-Becker-Areals im Kölner Stadtteil Ehrenfeld habe PANDION bereits die Entwicklung eines modernen Stadtquartiers mit mehr als 1.300 neuen Wohnungen, rund 2.300 Arbeitsplätzen, einer Schule, mehreren Kitas und Raum für Kultur und Gastronomie angestoßen.

Den kompletten Beitrag finden Sie hier. (News vom 12.10.2020) (13.10.2020/alc/n/a)