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Neue ZWL Zahnradwerk Leipzig GmbH: Frühzeitige Maßnahmen in H1 ermöglichen Erholung bereits seit Juni


16.09.20 12:15
anleihencheck.de

Bad Marienberg (www.anleihencheck.de) - Die Neue ZWL Zahnradwerk Leipzig GmbH, ein international tätiger Produzent von Motor- und Getriebeteilen, Zahnrädern, Getriebebaugruppen und komplett montierten Getrieben für die Automobilindustrie, sah sich im 1. Halbjahr 2020 erheblichen Auswirkungen der COVID-19-Pandemie ausgesetzt, so das Unternehmen in der aktuellen Pressemitteilung. Näheres entnehmen Sie bitte dem Wortlaut der folgenden Pressemeldung:

Durch zahlreiche, frühzeitige Kostensenkungs- und Liquiditätsmaßnahmen konnten die Effekte jedoch reduziert werden. Dazu gehörten insbesondere die Nutzung von Kurzarbeit, der Abbau von Leiharbeitskräften, die zeitliche Verschiebung von Investitionen für Neuprojekte sowie die Anpassung der Kostenstruktur. Insgesamt erzielte NZWL in den ersten sechs Monaten 2020 einen Konzernumsatz von 39,2 Mio. Euro (Vorjahr: 57,7 Mio. Euro). Das Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (EBITDA) lag bei 2,6 Mio. Euro (Vorjahr: 6,4 Mio. Euro), während das Konzernergebnis -2,5 Mio. Euro (Vorjahr: 0,9 Mio. Euro) betrug. Aufgrund der beschriebenen Maßnahmen und des noch besser als erwartet verlaufenen Produktionsneustarts trat jedoch bereits im Juni 2020 eine deutliche Erholung der Geschäftsentwicklung ein. So erreichte der Konzernumsatz rund 89% des Vorjahresmonats bei einer Kapazitätsauslastung von ca. 75%. Zum 30. Juni 2020 verfügte der NZWL-Konzern über liquide Mittel in Höhe von 11,5 Mio. Euro (31. Dezember 2019: 13,5 Mio. Euro).

Die Geschäftsführung blickt zuversichtlich auf die weitere Geschäftsentwicklung 2020. Im Juli/August lag die Kapazitätsauslastung bereits bei ca. 80%, während der Umsatz ca. 88% des Vorjahreswertes erreichte. Ab September wird umsatzseitig das Niveau vor der COVID-19-Pandemie erreicht. Insgesamt dürften sich Umsatz und Ertrag bis zum Jahresende weiter positiv entwickeln. Vor diesem Hintergrund bestätigt die Geschäftsführung die bisherige Prognose für das Geschäftsjahr 2020, die infolge der COVID-19-Pandemie einen Umsatzrückgang von 15% bis 20% sowie einen Konzernjahresfehlbetrag von 1,9 bis 2,2 Mio. Euro vorsieht.

In China erzielte der Schwester-Konzern NZWL International im 1. Halbjahr 2020 einen Umsatz von ca. 14,7 Mio. Euro (Vorjahr: 17,8 Mio. Euro). Bereits seit April entwickelt sich das operative Geschäft auf Monatsbasis wieder kontinuierlich profitabel. Im August lag die Kapazitätsauslastung bei rund 80%. Für das Gesamtjahr 2020 wird in China unverändert ein Umsatz nahezu auf Vorjahresniveau erwartet.

Dr. Hubertus Bartsch, Geschäftsführer der Neue ZWL Zahnradwerk Leipzig GmbH: "Das 1. Halbjahr 2020 hat unser Unternehmen vor noch nie da gewesene Herausforderungen gestellt, die wir jedoch dank einer hervorragenden Team-Leistung sowie unserer frühzeitigen Kostensenkungs- und Liquiditätsmaßnahmen erfolgreich bestanden haben. Dass die bereits im Juni 2020 eingesetzte Erholung nachhaltig ist, wird durch den bisherigen Geschäftsverlauf im 3. Quartal deutlich untermauert. Wir können deshalb mit Zuversicht nach vorne blicken - auch dank unserer stabilen Liquiditätslage und eines Auftragsbestands von 83,3 Mio. Euro zum 30. Juni 2020."

Der Halbjahresabschluss 2020 der Neue ZWL Zahnradwerk Leipzig GmbH steht online unter www.nzwl.de im Bereich Investor Relations zum Download zur Verfügung.

Kontakt:
Frank Ostermair, Linh Chung
Better Orange IR & HV AG
Tel.: +49 (0)89 8896906 25
E-Mail: nzwl@better-orange.de (16.09.2020/alc/n/a)