Linde bekommt Auftrag zur Lieferung einer Olefinanlage in Russland - Anleihenews


02.06.17 14:57
anleihencheck.de

Bad Marienberg (www.anleihencheck.de) - Der Technologiekonzern The Linde Group (ISIN DE0006483001/ WKN 648300) hat von PJSC Nischnekamskneftekhim (NKNK) einen Großauftrag zur Lieferung einer Olefinanlage in Nischnekamsk, Republik Tatarstan, Russische Föderation, erhalten, so das Unternehmen in einer aktuellen Pressemitteilung. Näheres entnehmen Sie bitte dem Wortlaut der folgenden Pressemeldung:

Den entsprechenden Vertrag haben beide Partner heute in Sankt Petersburg (Russland) feierlich unterzeichnet. Im Beisein des russischen Präsidenten Wladimir Putin, des bayerischen Ministerpräsidenten Horst Seehofer und des Präsidenten von Tatarstan Rustam Minnikhanov wurde darüber hinaus eine Vereinbarung über die strategische Zusammenarbeit von Linde mit der TAIF Gruppe getroffen.

PJSC Nischnekamskneftekhim ist eines der größten Petrochemieunternehmen in Europa und gehört zur TAIF Gruppe.

"Dieses Großprojekt sowie die geplante strategische Zusammenarbeit mit der TAIF Gruppe heben unsere erfolgreiche Kooperation auf eine neue Ebene", sagte Professor Dr.-Ing. Aldo Belloni, Vorsitzender des Vorstands der Linde AG. "Wir schaffen damit auch eine gute Grundlage, um uns für weitere Aufträge in den Bereichen Industriegase und Anlagenbau in diesem wichtigen osteuropäischen Wachstumsmarkt zu positionieren."

Im Rahmen des Großauftrags ist Linde für die Lizenzierung, Planung, Materialbeschaffung und technische Bauberatung für die Anlage verantwortlich.

Der neue Olefinkomplex von NKNK wird am schon bisher größten osteuropäischen Petrochemie-Standort in Nischnekamsk, Tatarstan, entstehen und in der ersten Ausbaustufe über eine Kapazität von 600.000 Tonnen Ethylen sowie mehr als 600.000 Tonnen weitere chemische Produkte pro Jahr verfügen. Zukünftig soll die Produktionskapazität pro Jahr mit einer weiteren Anlage verdoppelt werden. Linde beabsichtigt, den Kunden NKNK auch in den nächsten Projektphasen zu unterstützen.

Bei der neuen Anlage handelt es sich um einen sogenannten Naphtha-Cracker, in dem kohlenwasserstoffhaltige Einsatzstoffe, hier Rohbenzin (Naphtha), thermisch aufgespalten werden. Die dabei gebildeten Olefine wie Ethylen, Propylen oder Butadien dienen als Ausgangsstoffe zur Herstellung von verschiedenen Kunststoffen. Die neue Olefinanlage soll im Jahr 2022 in Betrieb genommen werden. (02.06.2017/alc/n/a)






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