Joh. Friedrich Behrens: Insolvenzquote soll auf 50% bis 75% steigen - Anleihenews


18.11.21 10:47
Anleihen Finder

Brechen (www.anleihencheck.de) - Gute Nachrichten für die Anleihegläubiger der im Insolvenzverfahren befindlichen Joh. Friedrich Behrens AG (ISIN DE0005198907/ WKN 519890) - so soll die Insolvenzquote auf 50% bis 75% steigen, berichtet die Anleihen Finder Redaktion.

Zuletzt sei ein Quote von 40% bis 65% vorgesehen gewesen. Grund für die voraussichtliche Erhöhung der Insolvenzquote seien die fortgeschrittenen Verhandlungen mit der BeA GmbH, die nach derzeitigen Stand eine zusätzliche Kaufpreiszahlung in Höhe von 3 bis 4 Mio. Euro ergeben würden. Der Sachwalter habe zudem die Prüfung der zur Tabelle angemeldeten Forderungen bereits zu einem großen Teil abschließen können. Dadurch habe sich die Summe der potenziell zu berücksichtigenden Forderungen reduziert. Vor diesem Hintergrund erhöhe sich die erwartete Insolvenzquote auf 50 und 75%.

Erste Abschlagszahlung im Dezember

Der Gläubigerausschuss habe zudem einer ersten Abschlagszahlung von zunächst 17 Mio. Euro zugestimmt, die voraussichtlich in der zweiten Dezember-Hälfte erfolgen solle. An der Abschlagsverteilung würden alle Gläubiger teilnehmen, deren Forderungen in dem gerichtlichen Prüfungstermin vom 2. März 2021 geprüft und festgestellt worden seien. Es handle sich dabei um Forderungen in Höhe von rund 44 Mio. Euro, sodass sich für die erste Abschlagsverteilung eine Quote von etwas mehr als 38,5% ergeben werde.

INFO: Ein Teil des von der BeA GmbH am 1. Juni 2021 bezahlten vorläufigen Kaufpreises liege noch auf einem Treuhandkonto des Sachwalters. Die formellen Voraussetzungen für die Auskehr an die Insolvenzschuldnerin würden noch nicht vorliegen, sodass dieser Betrag noch nicht verteilt werden könne. Aus diesem Grund liege die Quote für die erste Abschlagsverteilung unterhalb der in diesem Verfahren schlussendlich zu erwartenden Quote. Nach der noch laufenden Finalisierung der Kaufpreisberechnung mit der BeA GmbH und der Auskehr der treuhänderisch gehaltenen Beträge werde voraussichtlich im ersten Halbjahr 2022 eine weitere Abschlagsverteilung an die Gläubiger stattfinden. An dieser Abschlagsverteilung würden dann auch die Forderungen teilnehmen, die erst nachträglich angemeldet worden seien und deswegen erst im gerichtlichen Prüfungstermin vom 3. Dezember 2021 geprüft würden.

Den kompletten Beitrag finden Sie hier. (18.11.2021/alc/n/a)






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