"Hohe Nachfrage": Homann Holzwerkstoffe GmbH mit starken Zahlen im ersten Halbjahr 2021


10.09.21 09:00
Anleihen Finder

Brechen (www.anleihencheck.de) - Vorläufige Halbjahreszahlen - die Homann Holzwerkstoffe GmbH hat nach vorläufigen Zahlen das bereinigte operative Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (EBITDA) im ersten Halbjahr 2021 deutlich auf rund 32,5 Mio. Euro (H1 2020: 19,8 Mio. Euro) steigern können, berichtet die Anleihen Finder Redaktion.

Die Umsatzerlöse hätten in diesem Zeitraum um 32% auf 156,9 Mio. Euro (H1 2020: 117,4 Mio. Euro) zugelegt. Grund sei eine deutlich erhöhte Nachfrage in den ersten sechs Monaten des Jahres 2021 gegenüber dem Pandemie geprägten Vorjahr. Das Homann-Management gehe daher auch von einer deutlichen Steigerung der Umsatzerlöse und des EBITDA für das gesamte Geschäftsjahr 2021 aus.

"Alle unsere Werke haben im ersten Halbjahr sowohl umsatz- als auch ergebnisseitig eine gute Entwicklung gezeigt. Dieser Trend hat sich in den Monaten Juli und August fortgesetzt. Darüber hinaus erwarten wir, dass die Nachfrage im gesamten zweiten Halbjahr 2021 auf einem sehr hohen Niveau bleibt", sage Fritz Homann, Geschäftsführer der Homann Holzwerkstoffe GmbH.

Hinweis: Der Konzernzwischenbericht für das erste Halbjahr 2021 werde am 28. September 2021 veröffentlicht.

Homann-Anleihe 2020/25 notiere bei 106%

ANLEIHE CHECK: Die im März dieses Jahres begebene Anleihe (ISIN DE000A3H2V19 / WKN A3H2V1) der Homann Holzwerkstoffe GmbH habe ein aufgestocktes und platziertes Volumen von auf 78 Mio. Euro (Emissionsvolumen habe ursprünglich bei 65 Mio. Euro gelegen) und werde jährlich mit 4,50% p.a. (Zinstermin am 12.09.) verzinst. Die Anleihe habe eine fünfeinhalbjährige Laufzeit bis zum 12.09.2026, sie sei nach deutschem Recht begeben und notiere im Open Market der Börse Frankfurt derzeit bei starken 106% (Stand: 07.09.2021).

Steigende Holzpreise

Rundholz sei der Basisrohstoff für die Herstellung der von der Homann Holzwerkstoffe Gruppe produzierten MDF- und HDF-Platten. Während die Preise für Rundholz in den letzten Jahren sehr niedrig gewesen seien, würden abnehmende Holzvorräte mittlerweile dazu führen, dass einer hohen Nachfrage ein geringeres Angebot gegenüberstehe und somit auch die Preise in der Beschaffung steigen würden. Diese Situation habe jedoch keinen direkten Einfluss auf die Geschäftsentwicklung von Homann Holzwerkstoffe, da die steigenden Rohstoffpreise durch Anpassung der Verkaufspreise der Produkte kompensiert werden könnten.

"Die Entwicklung der letzten Monate hat eindrucksvoll gezeigt, dass die Holzindustrie eine hohe Bedeutung für die Gesamtwirtschaft hat und, dass Preisdifferenzen und Lieferengpässe in diesem Markt auch angrenzende Sektoren beeinflussen. Dabei belegen sowohl die allgemeine Aufmerksamkeit als auch die gestiegene mediale Berichterstattung wie dynamisch und aus vielerlei Hinsicht spannend die vermeintlich altgediente Holzindustrie doch ist", so Fritz Homann.

Den kompletten Beitrag finden Sie hier. (News vom 07.09.2021) (10.09.2021/alc/n/a)





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