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Hahn Gruppe erzielt 2019 die höchsten Kapitalzuflüsse der Unternehmensgeschichte - Anleihenews


10.02.20 09:45
anleihencheck.de

Bad Marienberg (www.anleihencheck.de) - Der Asset und Investment Manager Hahn Gruppe hat in 2019 rund 441 Mio. Euro Eigenkapital von institutionellen Investoren und privaten Anlegern einwerben können und damit neue Bestmarken gesetzt, so das Unternehmen in einer aktuellen Pressemitteilung. Näheres entnehmen Sie bitte dem Wortlaut der folgenden Pressemeldung:

Der bisherige Rekordwert aus dem Jahr 2016 (249 Mio. Euro) wurde um mehr als 77 Prozent übertroffen (Vorjahr: 78 Mio. Euro). Die Immobilienankäufe von Dritten beliefen sich auf rund 500 Mio. Euro. Dies war ebenfalls das beste Ergebnis der Unternehmensgeschichte und lag deutlich über dem historischen Höchstwert von 300 Mio. Euro, der im Jahr 2016 erreicht worden ist.

Thomas Kuhlmann, Vorstandsvorsitzender der Hahn Gruppe: "Wir freuen uns über den sehr erfolgreichen Geschäftsverlauf in 2019. Für Investments in großflächige Handelsimmobilien - unsere traditionelle Assetklasse - sowie für Mixed-UseImmobilien konnten wir hohe Zeichnungssummen einwerben. Wir haben uns dabei konsequent auf eine hohe Immobilienqualität, aussichtsreiche Vermietungskonzepte und attraktive Regionalmärkte fokussiert. Das wurde von den Anlegern honoriert. Zu über 60 Prozent wurden die Neuengagements von bestehenden Zeichnern getätigt, worin sich ebenfalls ein besonderes Vertrauensverhältnis ausdrückt."

Die Hahn-Kapitalverwaltungsgesellschaft DeWert Deutsche Wertinvestment GmbH legte in 2019 insgesamt drei neue Alternative Investmentfonds (AIF) auf. Im Geschäft mit institutionellen Investoren wurden Zeichnungszusagen über 50 Mio. Euro für den geschlossenen Spezial-AIF HAHN VZWL sowie über 305 Mio. Euro für die beiden offenen Spezial-AIF HAHN German Retail Fund II und III entgegengenommen. Weitere 60 Mio. Euro Eigenkapital wurden im Rahmen eines Club Deals von institutionellen Investoren eingeworben. Im Privatkundengeschäft lag das gezeichnete Eigenkapitalvolumen bei rund 26 Mio. Euro. Dieses entfiel auf einen geschlossenen Publikumsfonds sowie einen als Private Placement aufgelegten geschlossenen Spezial-AIF.

Bei den Immobilienankäufen nutzte die Hahn Gruppe ihre über Jahrzehnte gewachsenen Kontakte zu institutionellen und privaten Immobilieneigentümern. So wurden mehrere Ankäufe "Off-Market" durchgeführt, d.h. unter Umgehung eines preistreibenden Bieterverfahrens. Insgesamt wurden Immobilien mit einem Volumen von rund 500 Mio. Euro von Dritten angebunden (Vorjahr: 41 Mio. Euro). Weiterhin konnten Handelsimmobilien aus Bestandsfonds für rund 50 Mio. Euro veräußert werden. Das Transaktionsvolumen mit Dritten belief sich entsprechend auf insgesamt 550 Mio. Euro (Vorjahr: 126 Mio. Euro).

Nicht nur das Neugeschäft, sondern auch das Bestandsmanagement entwickelte sich sehr zufriedenstellend. Jörn Burghardt, Mitglied des Vorstands der Hahn Gruppe: "Wir arbeiten kontinuierlich daran, unsere Prozesse sowie die Effizienz im Portfoliound Immobilien-Management weiter zu verbessern. Zudem bauen wir unser Expertenwissen stetig aus, um bei der Entwicklung und der Vermietung unseres Immobilienbestandes mit der zunehmenden Innovationsdynamik Schritt zu halten und eigene Initiativen voranzutreiben."

Die Vermietungsleistung belief sich auf 93.000 m² (Vorjahr: 120.000 m²). Daraus resultiert eine stabile Vermietungsquote von über 98 Prozent im Immobilienportfolio. Das verwaltete Immobilienvermögen erhöhte sich per Ende Dezember 2019 auf 3 Mrd. Euro (Vorjahr: 2,8 Mrd. Euro). Der im Vergleich zu den getätigten Neuinvestitionen unterproportionale Anstieg des verwalteten Immobilienvermögens spiegelt wider, dass sich im Jahresverlauf das betreute Vermögen für Kunden außerhalb des Konzernumfelds (non-captive) um rund 300 Mio. Euro reduziert hat.

Weiteres Wachstum mit Handel & Mixed-Use

Thomas Kuhlmann, Mitglied des Vorstands, erwartet für die Hahn Gruppe eine Fortsetzung der positiven Geschäftsentwicklung: "Großflächige Handelsimmobilien bleiben mit ihrem Fokus auf Lebensmittel und preisorientierte Güter das unangefochtene Wachstumsformat im stationären Einzelhandel. Auf dieses Segment werden wir auch in Zukunft mit Priorität setzen. Zusätzlich beabsichtigen wir, unsere Investments in Mixed-Use-Immobilien weiter auszubauen. Hier sehen wir, bei sorgfältiger Objektauswahl, ebenfalls ein exzellentes Rendite-Risiko-Verhältnis." In 2020 planen wir, zwei neue Publikums-AIF und einen offenen Spezial-AIF aufzulegen. Die ersten Akquisitionen mit Übergang im Jahr 2020 wurden bereits getätigt. (Pressemitteilung vom 04.02.2020) (10.02.2020/alc/n/a)