Ekotechnika-Anleihe: Umsatzerlöse um 23% auf 55,2 Mio. Euro gestiegen - Anleihenews


12.06.17 14:19
anleihencheck.de

Bad Marienberg (www.anleihencheck.de) - Die Ekotechnika AG (ISIN DE000A161234/ WKN A16123; Primärmarkt;), deutsche Holding des größten Händlers internationaler Landtechnik in Russland, der EkoNiva-Technika Gruppe, steigerte ihren Umsatz im ersten Halbjahr des Geschäftsjahres 2016/17 (31.03.) um rund 23% auf 55,2 Mio. Euro (Vj. 44,9 Mio. Euro), so das Unternehmen in einer aktuellen Pressemitteilung. Näheres entnehmen Sie bitte dem Wortlaut der folgenden Pressemeldung:

Trotz weiterhin herausfordernder Rahmenbedingungen und starkem Wettbewerbsdruck liegt die Umsatzentwicklung im ersten Halbjahr damit im Plan. Den größten Umsatzanteil mit 60% (Vj. 63%) generierte erwartungsgemäß der Verkauf von Landmaschinen, der im Berichtszeitraum aufgrund der wachsenden Nachfrage nach hochpreisigen Neumaschinen um 18% auf 33,1 Mio. Euro (Vj. 28,1 Mio. Euro) zulegte. Die Erlöse aus dem Verkauf von Ersatzteilen verzeichneten einen überproportionalen Anstieg um 42% auf 18,6 Mio. Euro (Vj. 13,2 Mio. Euro). Dies entspricht einem Anteil am Umsatz von 34% im ersten Halbjahr 2016/17 (Vj. 29%). Die Service Sparte erreichte einen Umsatz von 1,1 Mio. Euro (Vj. 1,3 Mio. Euro).

Das Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (EBITDA) der Ekotechnika AG belief sich im ersten Halbjahr 2016/17 auf 4,9 Mio. Euro (Vj. 2,9 Mio. Euro). Trotz der sehr volatilen Margen bei Neumaschinen konnte das operative Ergebnis (EBIT) von 1,9 Mio. Euro in der Vorjahresperiode auf 4,1 Mio. Euro gesteigert werden. Das Periodenergebnis war im Berichtszeitraum mit 2,4 Mio. Euro ebenfalls deutlich positiv. In der Vorjahresperiode wurde das Ergebnis von 58,7 Mio. Euro stark durch den Einmaleffekt aufgrund des im Dezember 2015 durchgeführten Debt-to-Equity-Swap beeinflusst. Das Eigenkapital zum Zwischenbilanzstichtag 31. März 2017 lag mit 16,1 Mio. Euro (Vj. 12,6 Mio. Euro) und einer Quote von 17,1% (Vj. 17,3%) deutlich im positiven Bereich.

Angesichts hoher Preise für in Rubel gehandelte Agrarrohstoffe im ersten Halbjahr 2016/17 investierten Kunden verstärkt in Landmaschinen, was sich deutlich in den Absatzzahlen der Gesellschaft widerspiegelt. Zusammen mit dem Rohölpreis festigte sich der Rubel im Berichtszeitraum bei einem Durchschnittskurs von 65,42 RUB/EUR, wodurch sich die Wettbewerbsfähigkeit importierter Landmaschinen im Vergleich zu russischen Herstellern verbesserte. Nichtsdestotrotz wird der Markt weiterhin von lokalen Anbietern dominiert, deren Preise durch staatliche Subventionen deutlich unter denen der Importeure liegen. Trotz dieser schwierigen Bedingungen ist die Ekotechnika AG in ihren Regionen klarer Marktführer mit Anteilen von 40 bis 55% im Markt für importierte Traktoren. Zusätzlich setzt das Management der Ekotechnika AG auch verstärkt auf die Verbesserung des Nachmarkt-Geschäfts und bietet neue Leistungen, etwa auf dem Gebiet des Smart Farming an, um den Kunden Effizienz- und Gewinnsteigerungen zu ermöglichen.

Stefan Dürr, Mitglied des Vorstands der Ekotechnika AG: "Mit der Geschäftsentwicklung des ersten Halbjahres 2016/17 sind wir sowohl im Bereich Neumaschinen als auch im Bereich Ersatzteile sehr zufrieden. Da sich die zuletzt sehr niedrigen und volatilen Margen bei Neumaschinen nur schwierig planen lassen, arbeiten wir intensiv daran, das Ersatzteilgeschäft auszubauen und unseren Kunden verstärkt Serviceleistungen anzubieten. Für John Deere und JCB haben wir zu diesem Zweck in den vergangenen Monaten bereits gezielte Strategien zur Ausweitung unseres Geschäfts in den Bereichen Service und Ersatzteile definiert. Da sich der Markt zunehmend weg vom reinen Maschinenverkauf und hin zu einem mehr lösungsbasierten Geschäft entwickelt, liegt aus unserer Sicht hier der Schlüssel für zukünftiges Wachstum."

Bjoerne Drechsler, Mitglied des Vorstands der Ekotechnika AG: "Wir arbeiten intensiv an unseren internen Strukturen, um die Möglichkeiten für weiteres Wachstum bei gleichen Kosten zu ermöglichen. Der Ausblick für den russischen Markt ist stabil bis positiv, so dass wir in Zukunft keine Markteinbrüche erwarten. Das Gesamtumfeld der Landwirtschaft ist auf globaler Ebene und insbesondere in Russland weiterhin positiv und bietet gute Wachstumschancen. Wir sind davon überzeugt, dass wir durch unsere derzeitige Aufstellung und Strategie an dieser Entwicklung teilhaben werden."

Der Vorstand erwartet für das zweite Halbjahr eine im Vergleich zum Vorjahr moderate Umsatzentwicklung und bestätigt für das Gesamtjahr seine Prognose mit stabilen Erlösen zwischen 117,0 und 120,0 Mio. Euro und einem positiven operativen Ergebnis (EBIT) zwischen 6,0 und 7,0 Mio. Euro.

Der vollständige Zwischenbericht zum ersten Halbjahr 2016/17 ist auf der Website der Ekotechnika AG unter www.ekotechnika.de/de/investor-relations/dokumente.html abrufbar. (12.06.2017/alc/n/a)






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