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Diese Menschen werden die Welt retten


14.11.17 14:03
anleihencheck.de

Bad Marienberg (www.anleihencheck.de) - Visionäre, Unternehmer, Erfinder - mit ihren durchdachtesten Innovationen und neusten Kreationen bringen sie die Technologie von heute immer weiter nach vorne. Kaum ein Problem, das es auf dieser Welt gibt, scheint für sie unlösbar zu sein. Alleinfahrende Autos in futuristischem Design werden sich vielleicht bald durch unsere Straßen manövrieren, Kryptowährungen werden womöglich zum Bezahlmittel Nummer eins und unser Gehirn wird Computer eventuell bald ohne Hilfe von Tastatur oder Maus bedienen können.

Diese Fortschritte werden wir denen verdanken, die schon heute an übermorgen denken. Zu diesen gehört unter anderem das russische Softwaregenie Vitalik Buterin. Er entwickelte eine "digitale Währung" namens Etherum mit der es möglich ist auf sehr unkomplizierte Art und Weise Transaktionen ohne Mittelsmänner tätigen zu können. Viele Investoren nutzen es bereits als Kryptowährung in Teilen ihrer Handelsstrategien im Onliegeschäft. Doch das Handeln mit Etherum in der Finanzwelt ist nicht das einzige, wofür diese Blockchain verwendet werden kann. Das Bezahlmittel Ether in diesem System ist laut Buterin eine Art Wertmarke, mit der man Berechnungen bezahlt, und soll nicht als Vermögenswert, Aktie oder gar Währung gesehen werden. Denn mit Etherum lassen sich prinzipiell alle Arten von Wert transferieren und festschreiben. Mit diesem dezentralisierten und mittelsmannfreien System ist es sogar denkbar beispielsweise Banken, Behörden oder Rechtsanwälte abzuschaffen.

Der britische Erfinder Sir James Dyson ist bekannt für die beutellosen Staubsauger. Vor kurzem hat er bekannt gegeben, dass er bis 2020 ein Elektroauto auf den Markt bringen möchte. Bereits über 400 Mitarbeiter bilden das Team rund um Dyson für die Entwicklung eines solchen Fahrzeuges, Tendenz weiter steigend. Dafür greift der Staubsaugerhersteller auch tief in die Tasche und investiert zwei Milliarden Britisches Pfund, was umgerechnet aktuell ca. 2,3 Milliarden Euro entspricht. Hintergrund für diese Investition in eine neue Branche ist, dass Dyson die Luftverschmutzung reduzieren möchte. In einer E-Mail an seine Mitarbeiter erklärte der Brite, dass pro Jahr knapp 9.500 Menschen in London an den Folgen von Luftverschmutzung sterben und man für dieses Problem unbedingt eine Lösung brauche. Diese will er mit dem komplett emissionsfreien Dyson-Auto schaffen.

Weitaus bekannter für den Bau von Elektroautos ist Teslachef Elon Musk. Sein amerikanisches Vorzeigeunternehmen ist vor kurzem jedoch ziemlich in Kritik geraten, da es mit der Produktion verschiedener Modelle in Verzug kam. Anstatt sich aber hinter seinen Pressearbeitern zu verstecken, erklärt Musk die Hintergründe direkt via Social Media. Der Mitbegründer von Tesla hält aber, wie Erfinderkollege Dyson, nicht nur an einer Branche fest. Die Menschheit technologisch voranzubringen hat für den gebürtigen Südafrikaner hohe Priorität. Musk gründete ebenfalls SpaceX (Space Exploration Technologies), womit er die Zukunft der Raumfahrt revolutionieren will, OpenAI, eine gemeinnützige Organisation zur Erforschung der künstlichen Intelligenz, und Neuralink, die daran arbeiten Schnittstellen zu entwickeln, um Mensch und Maschine miteinander zu verbinden. Auch das bekannte Online-Bezahlsystem PayPal hat der Visionärsgeist mitgegründet, was er aber inzwischen verkauft hat.

Mit der immer schneller voranschreitenden Entwicklung der Technologien von denen man heute nur träumt, wird man dank Menschen wie Buterin, Dyson und Musk morgen schon Probleme lösen können, an die man gestern nicht einmal gedacht hat. Ob die Welt damit gerettet werden kann, wie man es sich vielleicht erhofft, das sei mal so dahingestellt. Sicher ist aber, dass diese drei Erfindertypen nur ein Teil der vorwegdenkenden Problemlöser sind. Die Zukunft wird uns also noch gewiss mit atemberaubenden und vielleicht sogar weltrettenden Innovationen überraschen. (14.11.2017/alc/n/a)