Deutsche Lufthansa Aktiengesellschaft beginnt die Platzierung einer Wandelanleihe - Anleihenews


10.11.20 11:30
anleihencheck.de

Bad Marienberg (www.anleihencheck.de) - Die Deutsche Lufthansa Aktiengesellschaft (ISIN DE0008232125/ WKN 823212) (die "Gesellschaft") hat heute beschlossen, eine nicht nachrangige und unbesicherte Wandelanleihe mit Endfälligkeit in 2025 mit einem Gesamtnennbetrag von circa EUR 525 Millionen anzubieten (die "Wandelschuldverschreibungen"), so die Deutsche Lufthansa AG in der aktuellen Pressemitteilung. Näheres entnehmen Sie bitte dem Wortlaut der folgenden Pressemeldung:

Die Wandelschuldverschreibungen werden in neue und/oder bestehende Namensaktien der Gesellschaft (die "Aktien") wandelbar sein.

Die Wandelschuldverschreibungen werden ausschließlich institutionellen Investoren außerhalb der Vereinigten Staaten von Amerika sowie außerhalb von Australien, Südafrika, Japan und jedem anderen Land, in dem das Angebot und der Verkauf der Wandelschuldverschreibungen nach geltendem Recht untersagt ist, im Rahmen eines beschleunigten Bookbuilding-Verfahrens zum Kauf angeboten (das "Angebot"). In Kanada ist das Angebot nur an institutionelle Investoren in Ontario, Québec, Britisch-Kolumbien oder Alberta gerichtet, welche nach anwendbaren kanadischen Wertpapiergesetzen gleichzeitig akkreditierte Investoren und kanadische zugelassene Investoren sind. Die Bezugsrechte der bestehenden Aktionäre der Gesellschaft auf die Wandelschuldverschreibungen werden ausgeschlossen.

Die Gesellschaft plant, den Erlös aus dem Angebot für allgemeine Geschäftszwecke zu verwenden.

Die Wandelschuldverschreibungen werden zu 100% des Nennbetrags mit einer Stückelung von jeweils EUR 100.000 ausgegeben. Die Wandelschuldverschreibungen werden am 17. November 2025 zu ihrem Nennbetrag zurückgezahlt, sofern sie nicht vorzeitig gewandelt, zurückgezahlt oder zurückgekauft und eingezogen wurden. Die Wandelschuldverschreibungen werden mit einem halbjährlich nachträglich zahlbaren Kupon zwischen 2,25% und 2,75% p.a. angeboten. Der anfängliche Wandlungspreis wird mit einer Wandlungsprämie zwischen 30% und 35% über dem Referenzaktienkurs (dem volumengewichteten Kurs der Aktien auf XETRA zwischen dem Beginn der Platzierung und der Preissetzung des Angebots am 10. November 2020) festgesetzt werden.

Die Gesellschaft wird die Möglichkeit haben, die noch ausstehenden Wandelschuldverschreibungen vollständig, aber nicht teilweise, zum Nennbetrag zuzüglich aufgelaufener, aber nicht gezahlter Zinsen jederzeit (i) am oder nach dem 8. Dezember 2023 zurückzuzahlen, wenn der Preis der Aktie der Gesellschaft mindestens 130% des dann gültigen Wandlungspreises an jedem Handelstag innerhalb eines bestimmten Zeitraums beträgt oder (ii) wenn zu jeglichem Zeitpunkt der Gesamtnennbetrag der ausstehenden Wandelschuldverschreibungen der von anderen Personen als der Gesellschaft und ihrer Tochtergesellschaften gehalten wird auf 20% oder weniger des Gesamtnennbetrages der Schuldverschreibungen, die ursprünglich ausgegeben wurden, gefallen ist.

Die Gesellschaft hat sich verpflichtet, innerhalb eines Zeitraums von 90 Kalendertagen nach der Lieferung der Wandelschuldverschreibungen, vorbehaltlich bestimmter Ausnahmen, keine Aktien und keine aktienähnlichen Wertpapiere (equity-linked securities) anzubieten und keine Transaktionen durchzuführen, die einen ähnlichen wirtschaftlichen Effekt haben.

Die finalen Bedingungen der Wandelschuldverschreibungen werden voraussichtlich im Laufe des heutigen Tages festgesetzt und durch eine separate Pressemitteilung bekanntgegeben. Der Valutatag der Wandelschuldverschreibungen wird voraussichtlich der 17. November 2020 sein, und die Einbeziehung der Wandelschuldverschreibungen in den Handel im Freiverkehr der Frankfurter Wertpapierbörse wird kurz danach erwartet. (10.11.2020/alc/n/a)