Coreo verzichtet aufgrund alternativer Finanzierungsmöglichkeiten auf Begebung der Unternehmensanleihe 2020/2025


15.09.20 08:45
anleihencheck.de

Bad Marienberg (www.anleihencheck.de) - Der Vorstand der Coreo AG (ISIN: DE000A0B9VV6/ WKN A0B9VV) hat mit Zustimmung des Aufsichtsrats beschlossen, auf die Begebung der im Rahmen eines öffentlichen Angebots zur Zeichnung angebotenen Unternehmensanleihe 2020/2025 zu verzichten und bereits eingereichte Zeichnungen rückabzuwickeln, so das Unternehmen in einer aktuellen Pressemitteilung. Näheres entnehmen Sie bitte dem Wortlaut der folgenden Pressemeldung:

Das bisher erreichte Platzierungsvolumen von ca. EUR 10 Mio. inklusive der Zusagen der Ankeraktionäre Christian Angermayer und alex schütz familienstiftung entspricht nicht den Erwartungen und rechtfertigt aus Sicht der Gesellschaft den administrativen Aufwand einer Publikumsanleihe nicht.

Der Vorstand befindet sich jedoch in weitreichenden Gesprächen mit einem namhaften Investor und den beiden Ankeraktionären, welche der Gesellschaft angeboten haben, das gesamte Anleihevolumen i. H. v. EUR 30 Mio. zur Verfügung zu stellen. Die Bedingungen dafür sollen in den nächsten Wochen finalisiert und die Anleihe dann im Rahmen einer Privatplatzierung ausgegeben werden.

Mit dieser Finanzierung sollen neben der vorzeitigen Ablösung der Optionsanleihe 2018/2022 im Volumen von EUR 15 Mio. zeitnah Immobilien im Wert von über EUR 40 Mio. erworben werden, für die sich Coreo AG bereits Exklusivität gesichert hat.

Über die Coreo AG:

Die Coreo AG mit Sitz in Frankfurt am Main ist ein auf deutsche Gewerbe- und Wohnimmobilien fokussierter Bestandsimmobilienentwickler. Das Immobilienportfolio aus Bestands- und Entwicklungsobjekten bildet das Fundament der drei Ertragssäulen, Vermietungs-, Verkaufs- und Bewertungsergebnis, des Unternehmens. Im Rahmen der wertschaffenden Wachstumsstrategie erfolgen Investitionen in Immobilien mit erheblichem Wertsteigerungspotenzial bei bestehendem Entwicklungsbedarf bevorzugt in Mittelzentren und mit einem Volumen von 5-20 Mio. Euro (sweet spot). Ziel ist der Aufbau eines effizient bewirtschafteten, renditestarken Immobilienportfolios mit einem Volumen von 400 bis 500 Mio. Euro innerhalb der nächsten Jahre mittels umsichtiger Entwicklung und dem Verkauf nicht strategischer Objekte. (Pressemitteilung vom 14.09.2020) (15.09.2020/alc/n/a)