Bevorstehende Privatisierung rückt Anleihen der HSH Nordbank in den Fokus der Anleger - Anleihenews


10.11.17 10:00
Börse Stuttgart

Stuttgart (www.anleihencheck.de) - Die HSH Nordbank ist bezüglich ihrer Privatisierung einen Schritt weiter, so die Börse Stuttgart.

Den Mehrheitseignern Schleswig-Holstein und Hamburg lägen mehrere verbindliche Kaufofferten vor. Diese würden sich aufs ganze Institut - funktionierende Kernbank und defizitäre Abbaubank beziehen. Nach Informationen aus Finanzkreisen sollten Finanzinvestoren wie die US-Firmen Apollo, Cerberus und J. C. Flowers unter den Bietern sein. Letzterer halte bereits einen Minderheitsanteil an der HSH.

Diese Nachrichten hätten zunächst einen massiven Kursanstieg bei den nachrangigen Papieren der Krisenbank ausgelöst.

Anleger an der Börse Stuttgart hätten insbesondere einen durch die Banque de Luxembourg treuhänderisch emittierten und 500 Millionen Euro schweren Bond (ISIN XS0142391894 / WKN 542696) gehandelt. Die Verzinsung, die sich am 12 Monats Euribor + 215 Basispunkte orientiere, liege derzeit bei 1,99 Prozent. Die Mindeststückelung betrage 1.000 Euro nominal. Nachdem einige Anleger den gestiegenen Kurs zum Ausstieg genutzt hätten, tendiere der Bond aktuell wieder schwächer, bei 39,05 Prozent.

Zu beachten sei, dass bei den nachrangigen Tier-1-Anleihen im Zuge von Verlustbeteiligungen ihr Nennwert von 100 auf 52,4 Prozent heruntergeschrieben worden sei. Anleger, die überlegen würden, jetzt noch einzusteigen, weil sie auf die Rückzahlung durch den künftigen Eigner zu 100 Prozent hoffen würden, sollten dies berücksichtigen. (10.11.2017/alc/n/a)





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