Erweiterte Funktionen

Berlin Hyp emittiert zweiten Grünen Pfandbrief und damit dritten Green Bond im Benchmarkformat - Anleihenews


12.06.17 09:52
anleihencheck.de

Bad Marienberg (www.anleihencheck.de) - Die Berlin Hyp hat heute ihren zweiten Grünen Pfandbrief und damit ihren insgesamt dritten Green Bond im Benchmarkformat erfolgreich am Markt platziert, so das Unternehmen in einer aktuellen Pressemitteilung. Näheres entnehmen Sie bitte dem Wortlaut der folgenden Pressemeldung:

"Die erneute hohe Überzeichnung sowie der große Anteil nachhaltiger Investoren im Orderbuch zeigen uns deutlich, dass wir mit unserem Green Bond Programm den Nerv der Zeit treffen", so Gero Bergmann, Kapitalmarktvorstand der Berlin Hyp. "Mit unseren Green Bonds refinanzieren wir Darlehen für energieeffiziente, nachhaltige Gebäude. Dieses Geschäft ist uns besonders wichtig. Deshalb hatten wir im Frühjahr dieses Jahres im Vorstand beschlossen, die Finanzierung von Green Buildings als strategisches Unternehmensziel zu verankern. Bis 2020 sollen 20% unser Darlehensportfolios Green Building Finanzierungen sein."

Der Grüne Pfandbrief mit einem Emissionsvolumen von 500 Mio. Euro und einer Laufzeit von etwas mehr als sechs Jahren trägt einen Zinskupon von 0,125% und wird wie alle Hypothekenpfandbriefe der Bank von Moody’s mit der Bestnote Aaa geratet. Er folgt auf den im April 2015 begebenen, vielfach ausgezeichneten ersten Grünen Pfandbrief sowie auf eine grüne Senior Unsecured Anleihe, mit deren Emission im September 2016 die Bank zum ersten Emittenten mit Green Bonds in mehr als einer Assetklasse wurde. Die Berlin Hyp setzt die Green Bond Principles in allen unter ihrem Green Bond Programm emittierten Anleihen um. Die positive Nachhaltigkeitsperformace wird durch eine Second Party Opinion der renommierten Nachhaltigkeits-Ratingagentur oekom bestätigt. Darüber hinaus stuft oekom die Nachhaltigkeit der Berlin Hyp mit C im Prime-Bereich ein. Sustainalytics sieht die Bank mit einem Gesamtscore von 76/100 als "Outperformer".

Ein Konsortium aus Commerzbank, Crédit Agricole, J.P. Morgan, LBBW und UniCredit Bank öffnete die Orderbücher um 9:10 Uhr mit einer ersten Guidance von Mid-Swap -12 Basispunkten. Innerhalb von 2 ½ Stunden konnten die Syndikatsbanken Orders über mehr als 900 Mio. Euro einsammeln und schlossen die Bücher um 12:00 Uhr. Der Re-offer Spread wurde bei Mid-Swaps -14 Basispunkten fixiert. Der Großteil der Emission ging mit 53% an einheimische Anleger, gefolgt von Investoren von BeNeLux mit 18% sowie Großbritannien/Irland mit 13%. Zentralbanken/öffentliche Institutionen waren mit 43% die größte Investorengruppe. Mit Anteilen von 31% und 26% kam der Bond auch bei Asset Managern sowie Banken und Sparkassen gut an. Bemerkenswert ist darüber hinaus, dass 45% des Grünen Pfandbriefs an SRI-Investoren ging.

"Wir freuen uns über die große Nachfrage nach unserem neuen Grünen Pfandbrief. Wir werten dies und speziell den großen Auslandsanteil als großen Vertrauensbeweis für unser Haus und Anerkennung unserer intensiven Investorenarbeit. Gleichzeitig sehen wir darin aber auch den klaren Auftrag, Anlegern auch künftig die Gelegenheit zu geben, sich an unserem Engagement für CO2-einsparende Green Buildings und gegen den Klimawandel zu beteiligen. Analog zu der bis 2020 geplanten Verdoppelung unseres Green Finance Portfolios werden wir auch in Zukunft als regelmäßiger Emittent von Green Bonds am Markt auftreten", betont Bergmann. (Pressemitteilung vom 08.06.2017) (12.06.2017/alc/n/a)