Basilea erweitert Lizenzvereinbarung mit Pfizer über Cresemba auf China und den asiatisch-pazifischen Raum - Anleihenews


01.12.17 08:40
anleihencheck.de

Bad Marienberg (www.anleihencheck.de) - Basilea Pharmaceutica AG (ISIN CH0011432447/ WKN A0B9GA) (SIX: BSLN) gab heute bekannt, dass Basilea Pharmaceutica International AG ("Basilea") ihre mit Pfizer Inc. (NYSE: PFE, "Pfizer") über Basileas Antimykotikum Cresemba® (Isavuconazol) für Europa, Russland, die Türkei und Israel abgeschlossene Lizenzvereinbarung um China (inklusive Hong Kong und Macao) sowie 16 Länder des asiatisch-pazifischen Raums erweitert, so das Unternehmen in einer aktuellen Pressemitteilung. Näheres entnehmen Sie bitte dem Wortlaut der folgenden Pressemeldung:

Isavuconazol ist ein Antimykotikum zur Behandlung lebensbedrohlicher Schimmelpilzinfektionen.

Ronald Scott, Chief Executive Officer von Basilea, sagte: "Cresemba ist ein gut differenziertes Medikament, das den hohen medizinischen Bedarf von Patienten adressiert, die an invasiven Schimmelpilzinfektionen erkrankt sind. Wir freuen uns sehr, dass wir unsere Partnerschaft mit Pfizer nun auf China und den asiatisch-pazifischen Raum ausweiten können. Pfizer verfügt in diesen Regionen über eine starke kommerzielle Präsenz und einen nachgewiesenen Erfolgsausweis in der Entwicklung und Vermarktung von Antimykotika für den Einsatz im Spitalbereich. Wir haben nun Partnerschaften für Isavuconazol mit führenden Pharmaunternehmen in allen wichtigen Märkten der Welt geschlossen."

"Wir freuen uns über die Erweiterung unserer Partnerschaft mit Basilea, einem Unternehmen, das unsere Leidenschaft und unser Engagement für die Bewältigung der globalen Herausforderungen beim Management von Infektionskrankheiten teilt", sagte Suneet Varma, Global President von Pfizer APAC, Greater China und Global Brands. "Wir glauben, dass unsere umfassende Präsenz in der asiatisch-pazifischen Region und China sowie unsere Expertise in der erfolgreichen Vermarktung innovativer Medikamente uns auch weiterhin helfen werden, die ungedeckten medizinischen Bedürfnisse von Patienten zu adressieren, insbesondere im Bereich Antiinfektiva."

Gemäss der Vertragsergänzung erhält Basilea eine Abschlagszahlung von USD 3 Mio. und hat bei Erreichen definierter regulatorischer und kommerzieller Meilensteine in China und dem asiatisch-pazifischen Raum Anspruch auf weitere Zahlungen in Höhe von bis zu USD 223 Mio. Darüber hinaus erhält Basilea Lizenzgebühren (Royalties) im Mittzehner-Prozentbereich auf die von Pfizer im Vertragsgebiet erzielten Umsätze. Pfizer erhält die exklusive Lizenz zur Entwicklung, Herstellung und Vermarktung von Isavuconazol in China, Hong Kong und Macao sowie 16 Ländern des asiatisch-pazifischen Raums, darunter Australien, Indien, Südkorea, Singapur und Taiwan. Die Vereinbarung unterliegt der üblichen behördlichen Genehmigung.

Im Juni 2017 hatte Basilea eine Lizenzvereinbarung mit Pfizer für Europa (ohne die nordischen Länder), Russland, die Türkei und Israel abgeschlossen. Basilea erhielt eine Abschlagszahlung von CHF 70 Mio. und hat Anspruch auf weitere Meilensteinzahlungen in Höhe von bis zu USD 427 Mio. sowie Royalties im Mittzehner-Prozentbereich.

Infolge der kürzlich geschlossenen kommerziellen Vereinbarungen aktualisiert Basilea ihren Finanzausblick für 2017. Basilea erwartet einen reduzierten durchschnittlichen Betriebsverlust von circa CHF 1 Mio. pro Monat (bisher: durchschnittlich circa CHF 2 Mio. pro Monat) aufgrund gestiegener Produkt- und Vertragsumsätze sowie niedrigerem Betriebsaufwand, teilweise bedingt durch eine beschleunigte Übergabe der operativen Verantwortung an die Partner.

Über Cresemba (Isavuconazol)

Isavuconazol ist ein intravenös und oral verabreichbares Antimykotikum aus der Wirkstoffklasse der Azole, welches unter dem Handelsnamen Cresemba vermarktet wird. Basilea hat eine Reihe von Lizenz- und Vertriebspartnerschaften für die Vereinigten Staaten, Europa, China, Japan, Lateinamerika, den asiatisch-pazifischen Raum, den Nahen Osten und Nordafrika, Kanada, Russland, die Türkei und Israel abgeschlossen. In den Vereinigten Staaten ist das Medikament für die Behandlung von invasiver Aspergillose und invasiver Mukormykose bei Patienten ab 18 Jahren zugelassen.1 In Europa (28 Mitgliedsstaaten der Europäischen Union sowie Island, Liechtenstein und Norwegen) erhielt Isavuconazol eine Zulassung für die Behandlung von erwachsenen Patienten mit invasiver Aspergillose und für die Behandlung von erwachsenen Patienten mit Mukormykose, für die Amphotericin B nicht angemessen ist.2 In der Schweiz ist Isavuconazol zur Behandlung von erwachsenen Patienten mit invasiver Aspergillose zugelassen und zur Behandlung von Mukormykose bei erwachsenen Patienten mit Therapieresistenz oder Unverträglichkeit gegenüber Amphotericin B sowie bei erwachsenen Patienten mit moderater bis schwerer Niereninsuffizienz.3 In den USA und Europa hat Isavuconazol Orphan-Drug-Status für die zugelassenen Indikationen. Ausserhalb den USA und Europa ist Isavuconazol nicht für kommerzielle Zwecke zugelassen.

Über Basilea

Basilea Pharmaceutica AG ist ein biopharmazeutisches Unternehmen mit vermarkteten Produkten, das sich auf die Entwicklung von Medikamenten spezialisiert hat, die auf die medizinische Herausforderung der zunehmenden Resistenzen gegen bzw. das Nicht-Ansprechen auf derzeitige Behandlungsmöglichkeiten bei Infektionen durch Bakterien oder Pilze sowie in der Krebstherapie abzielen. Basilea erforscht, entwickelt und vermarktet innovative Medikamente für Patienten, die an schweren und lebensbedrohlichen Krankheiten leiden. Basilea Pharmaceutica AG hat ihren Hauptsitz in Basel, Schweiz, und ist an der Schweizer Börse SIX Swiss Exchange kotiert (SIX: BSLN). Für weitere Informationen besuchen Sie bitte die Unternehmens-Website www.basilea.com.

Über Pfizer Anti-Infectives

Pfizer ist heute ein führender globaler Anbieter von Antiinfektiva und bietet Patienten Zugang zu einem breit gefächerten Portfolio von mehr als 80 Produkten. Seit seiner Pionierarbeiten auf dem Gebiet des Penicillins in den 1940er Jahren hat sich Pfizer aktiv an der Erforschung und Entwicklung innovativer Medikamente sowie an der Entwicklung von Richtlinien und Aufklärungsprogrammen beteiligt, um die sich wandelnden Bedürfnisse von Patienten und Ärzten im Bereich von Infektionskrankheiten zu adressieren. Im Dezember 2016 schloss Pfizer die Übernahme des Bereichs niedermolekulare Antiinfektiva von AstraZeneca PLC ab. Dazu gehören sowohl vermarktete Medikamente als auch Wirkstoffe in der klinischen Entwicklung, vor allem ausserhalb der USA. Für weitere Informationen besuchen Sie bitte www.pfizer.com. (01.12.2017/alc/n/a)






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