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Astaldi: Ubahn Projekt in Bukarest ist mit Fraud Ermittlungen konfrontiert - Anleihenews


09.02.18 11:57
Raiffeisen Bank International AG

Wien (www.anleihencheck.de) - Medienberichten zufolge hat das European Fraud Office (OLAF) Untersuchungen aufgrund von Vorwürfen finanzieller Ungereimtheiten im Zusammenhang mit dem Bau der Ubahn in Bukarest eingeleitet, so die Analysten der Raiffeisen Bank International AG (RBI).

Die Erweiterung der fünften Ubahn Linie werde mit EU Geldern im Ausmaß von EUR 215,8 Mio. aus dem Cohesion Fund subventioniert. Den Vorwürfen zufolge vermute OLAF, dass dem Projektkonsortium, das von Astaldi geleitet werde, überhöhte Zahlungen geleistet worden seien. Astaldi (B3/CCC+/B) sei zuletzt stark vom Venezuela Engagement gezeichnet gewesen, was sich in einem Abschreibungsvolumen von EUR 230 Mio. widergespiegelt habe. Die 2020 fällige EUR 750 Mio. Anleihe habe im November einen deutlich Preisverfall (62% von Par) hinnehmen müssen, sich jedoch seitdem wieder etwas erholen können (83% von Par). (News vom 08.02.2018) (09.02.2018/alc/n/a)