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Airbus vor Einigung im Korruptionsskandal, 737 MAX Kosten steigen


03.02.20 09:30
Raiffeisen Bank International AG

Wien (www.anleihencheck.de) - Airbus gab bekannt, sich hinsichtlich der Ermittlungen bezüglich der seit 2016 bestehenden Bestechungs- und Korruptionsvorwürfe sowie mutmaßlich fehlerhaften Angaben gegenüber US-Behörden grundsätzlich mit französischen (Parquet National Financier), britischen (Serious Fraud Office) und US-amerikanischen Behörden geeinigt zu haben, so die Analysten der Raiffeisen Bank International AG (RBI).

Für eine endgültige Einigung bedürfe es jedoch noch der Zustimmung der jeweiligen nationalen Gerichte. Abhängig davon werde Airbus für die Zahlung potenzieller Geldstrafen eine Rückstellung iHv. EUR 3,6 Mrd. für das GJ 19 bilden. Auch Boeing sei wieder in den Medien gewesen. Der Konzern schätze die 737 MAX Kosten auf rund USD 19 Mrd. (zuvor USD 9 Mrd.) und habe den ersten Jahresverlust seit 1997 berichtet. (News vom 30.01.2020) (03.02.2020/alc/n/a)