AURELIUS: Konzern-Gesamtumsatz sinkt in ersten neun Monaten - Ausblick mit starken Unsicherheiten behaftet - Anleihenews


12.11.20 09:45
anleihencheck.de

Bad Marienberg (www.anleihencheck.de) - Die AURELIUS Equity Opportunities SE & Co. KGaA (ISIN DE000A0JK2A8/ WKN A0JK2A) hat heute ihre Zahlen für die ersten neun Monate 2020 veröffentlicht, so das Unternehmen in einer aktuellen Pressemitteilung. Näheres entnehmen Sie bitte dem Wortlaut der folgenden Pressemeldung:

Der Konzerngesamtumsatz der ersten neun Monate 2020 lag mit 2.405,2 Mio. EUR aufgrund von Unternehmensverkäufen im zweiten Halbjahr 2019 erwartungsgemäß leicht unter dem Wert des Neunmonatszeitraums 2019 (2.720,4 Mio. EUR). Der annualisierte Konzernumsatz aus fortgeführten Geschäftsbereichen lag bei 3.193,3 Mio. EUR (Q1-Q3 2019: 2.874,6 Mio. EUR).

Operatives EBITDA von 100,2 Mio. EUR belegt nachhaltiges Management der COVID-19-Krise bei den Konzernunternehmen

Das EBITDA des Gesamtkonzerns erhöhte sich in den ersten neun Monaten 2020 auf 301,5 Mio. EUR (Q1-Q3 2019: 187,4 Mio. EUR). An Restrukturierungs- und Einmalaufwendungen für die Neuausrichtung der Konzernunternehmen fielen 59,7 Mio. EUR an (Q1-Q3 2019: 61,0 Mio. EUR). Die Erträge aus der Auflösung negativer Unterschiedsbeträge aus der Kapitalkonsolidierung ("bargain purchase") der vier im Neunmonatszeitraum neu erworbenen Konzernunternehmen lagen bei 180,5 Mio. EUR (Q1-Q3 2019: 15,4 Mio. EUR). Das Ergebnis aus Unternehmensverkäufen erreichte im Neunmonatszeitraum 2020 80,5 Mio. EUR (Q1-Q3 2019: 98,4 Mio. EUR) und enthält vor allem den Verkaufserlös aus dem Ende Februar 2020 vollzogenen Verkauf der GHOTEL-Gruppe.

Das operative EBITDA des Gesamtkonzerns in Höhe von 100,2 Mio. EUR (Q1-Q3 2019: 134,6 Mio. EUR) zeigt, dass das AURELIUS Portfolio robust aufgestellt ist und die Konzernunternehmen nicht zuletzt durch den engagierten Einsatz der AURELIUS Funktionsspezialisten größtenteils bislang gut durch die anhaltende COVID-19-Pandemie kommen.

Der Net Asset Value des AURELIUS Portfolios lag bei 950,7 Mio. EUR, ein Rückgang von einem Prozent gegenüber dem Vorquartal.

Ausblick: Auswirkungen durch neue Lockdowns in COVID-19-Pandemie können noch nicht abgeschätzt werden, gute Pipeline an Übernahmegelegenheiten

Die COVID-19-Pandemie und ihre Folgen wirken sich weiterhin belastend auf die Entwicklung der Weltwirtschaft aus. Viele Unternehmen befinden sich nach wie vor in einer schwierigen wirtschaftlichen Lage. Durch die in zahlreichen europäischen Ländern jüngst erneut verhängten Restriktionen, die sich stark auf die Realwirtschaft und das produzierende Gewerbe auswirken, bleibt auch der Ausblick für die AURELIUS Konzernunternehmen mit starken Unsicherheiten behaftet. Der weitere Ausblick wird daher in hohem Maße vom Tempo der wirtschaftlichen Erholung in den Märkten des Konzernportfolios abhängen.

Gleichzeitig führt die Anpassung an die neue Situation - auch in dieser Krise - oft zur Abspaltung von unrentablen oder nicht zum Kerngeschäft gehörenden Geschäftsbereichen. "AURELIUS beschäftigt sich seit vielen Jahren erfolgreich mit der Neuausrichtung von Unternehmen in Sondersituationen. Deshalb bin ich sehr zuversichtlich, dass wir durch unsere langjährige operative Erfahrung bei gleichzeitiger finanzieller Stabilität auch die COVID-19-Krise nicht nur erfolgreich meistern, sondern durch interessante Neuerwerbungen gestärkt daraus hervorgehen werden", so AURELIUS Vorstand Matthias Täubl. (12.11.2020/alc/n/a)






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