ALNO muss Insolvenzantrag stellen - ALNO-Anleihe notiert bei 28%


12.07.17 12:14
Anleihen Finder

Brechen (www.anleihencheck.de) - Die ALNO Aktiengesellschaft (ISIN DE0007788408 / WKN 778840) hat beim zuständigen Amtsgericht Hechingen einen Antrag auf Eröffnung eines Insolvenzverfahrens in Eigenverwaltung wegen eingetretener Zahlungsunfähigkeit gestellt, berichtet die Anleihen Finder Redaktion.

Das habe das Unternehmen am Dienstagabend (11.07.2017) mitgeteilt. Der Anfang des Jahres eingeschlagene Sanierungskurs solle nun innerhalb eines Insolvenzverfahrens in Eigenverwaltung unter Führung des bisherigen Vorstands fortgesetzt werden.

Gescheiterte Verhandlungen

Der Vorstand des Küchenherstellers habe sich nach eigenen Angaben zu diesem Schritt entschlossen, weil in den mit potenziellen Investoren und Gläubigern geführten Verhandlungen zuletzt keine Einigung habe erzielt werden können.

Die Tochtergesellschaften Gustav Wellmann GmbH & Co. KG und ALNO Logistik & Service GmbH würden ebenfalls in den Antrag einbezogen. Alle übrigen in- und ausländischen Tochtergesellschaften einschließlich der Pino Küchen GmbH seien laut ALNO von dem Insolvenzantrag nicht betroffen. Der Geschäftsbetrieb laufe insgesamt unverändert weiter.

ANLEIHE CHECK: Die Unternehmensanleihe der ALNO AG habe ein Gesamtvolumen von 45 Millionen Euro und werde jährlich mit 8,50 Prozent verzinst. Die Laufzeit der Anleihe ende im Mai 2018. Zuletzt habe die ALNO-Anleihe bei 28 Prozent notiert (Stand: 11.07.2017).

Den kompletten Beitrag finden Sie hier. (News vom 11.07.2017) (12.07.2017/alc/n/a)





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