AGRARIUS: Konzernumsatzerlöse im Geschäftsjahr 2020 auf 8.325 TEUR erhöht - Anleihenews


01.07.21 10:45
anleihencheck.de

Bad Marienberg (www.anleihencheck.de) - Die AGRARIUS AG (ISIN DE000A2BPL90/ WKN A2BPL9) hat das Geschäftsjahr 2020 wie erwartet mit einer Steigerung der Konzernumsatzerlöse auf 8.325 TEUR (Vj. 7.097 TEUR) sowie einem auf -1.837 TEUR (Vj. -2.278) verbesserten, aber unverändert negativen Konzernergebnis abgeschlossen, so das Unternehmen in einer aktuellen Pressemitteilung. Näheres entnehmen Sie bitte dem Wortlaut der folgenden Pressemitteilung:

2020 war witterungsbedingt erneut ein sehr schwieriges Erntejahr. Geprägt durch das deutliche Niederschlagsdefizit und die damit verbundene Trockenheit erntete AGRARIUS lediglich 27.325 Tonnen Agrarrohstoffe (Vj. 36.708 Tonnen). Entsprechend sank der durchschnittliche Flächenertrag auf magere 4,2 Tonnen je Hektar (Vj. 5,6 Tonnen je Hektar). Sowohl die Winter- (Weizen, Raps und Gerste) als auch die Sommerkulturen (Mais, Soja und Sonnenblumenkerne) verfehlten die geplante Erntemenge deutlich. Zwar konnte AGRARIUS fast alle Kulturen zu über den Planungen liegenden Verkaufspreisen veräußern, doch reichte dies zur Kompensation der gegenüber dem Vorjahr deutlich verringerten Erntemengen bei Weitem nicht aus. Der Flächenumsatz lag mit 833 EUR/Hektar (Vj. 819 EUR/Hektar) leicht oberhalb des Vorjahresniveaus, verfehlte jedoch knapp das untere Ende der ursprünglich prognostizierten Bandbreite von 840 bis 940 EUR/Hektar.

Exklusive der Flächenprämie erwirtschaftete AGRARIUS Konzernumsatzerlöse von 6.875 TEUR (Vj. 5.579 TEUR). Die Umsatzkosten sind im Vergleich zum Vorjahr um 1.168 TEUR auf 8.431 TEUR gestiegen. Hierbei stellten mit 537 TEUR die übrigen Herstellkosten und mit 676 TEUR die Verringerung der Bestandsveränderung gegenüber dem Vorjahr die größten Posten dar.

Demgegenüber reduzierten sich die allgemeinen Verwaltungskosten auf 990 TEUR (Vj. 1.149 TEUR), insbesondere zurückzuführen auf geringere Abschreibungen und verringerte Verwaltungskosten. Entgegen dem Vorjahr zeigten sich die sonstigen betrieblichen Erträge und Aufwendungen jedoch ausgeglichen.

Vor diesem Hintergrund weist AGRARIUS für das Geschäftsjahr 2020 ein EBITDA (Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen) von 624 TEUR (Vj. 46 TEUR) sowie ein Betriebsergebnis (EBIT; Ergebnis vor Zinsen und Steuern) von -1.097 TEUR (Vj. -1.586 TEUR) aus. Das Finanzergebnis lag mit -741 TEUR annähernd auf dem Vorjahresniveau. Beim ausgewiesenen Konzernergebnis von -1.837 TEUR (Vj. -2.278 TEUR) verbesserte sich das Ergebnis je Aktie auf -1,96 (Vj. -2,43 EUR).

Für eine Einschätzung zur 2021er Ernte ist es derzeit noch zu früh. Vorstand Ottmar Lotz hofft nach den zurückliegenden zwei sehr herausfordernden und enttäuschenden Erntejahren nun wieder auf normalisierte Erträge: "Im Vergleich zum Vorjahr sind zumindest die Witterungs- und Niederschlagsverhältnisse vorteilhafter. Der Blick auf unsere Felder und das Pflanzwachstum stimmt zuversichtlich. Die Preise der von uns produzierten Rohstoffe haben sich in den letzten Monaten sehr positiv entwickelt. Prognosen möchte ich an dieser Stelle aber keine aufstellen, die letzten Jahre haben uns gezeigt, wie unzuverlässig Planungen in der Agrarbranche durch die volatilen Agrarmärkte und nicht vorhersehbaren Witterungsverhältnisse sind." Auch eine erste detaillierte Umsatz- und Ergebnisprognose für das Geschäftsjahr 2021 kann der Vorstand erst nach der Ernte der Winterkulturen in den kommenden Wochen abgeben.

Der IFRS Konzern- und HGB Jahresabschluss der AGRARIUS AG für das Geschäftsjahr 2020 stehen ab sofort unter www.agrarius.de/investor-relations/finanzberichte/ zum Download bereit. Die 2021er Hauptversammlung wird am 30. August 2021 abgehalten. (Pressemitteilung vom 30.06.2021) (01.07.2021/alc/n/a)





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