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ABO Wind stockt Anleihe 2021/30 auf bis zu 50 Mio. Euro auf - Anleihenews


05.07.21 09:00
Anleihen Finder

Brechen (www.anleihencheck.de) - Die ABO Wind AG stockt ihre Unternehmensanleihe 2021/30 (ISIN DE000A3H2UT8 / WKN A3H2UT) um 20 Mio. Euro auf ein Gesamtvolumen von bis zu 50 Mio. Euro auf, berichtet die Anleihen Finder Redaktion.

Die Aufstockungsoption sei im ursprünglichen Wertpapierprospekt der Anleihe verankert. "Wir wollen die Energiewende in vielen Ländern vorantreiben. Darum haben wir entschieden, die im Vertrieb befindliche Unternehmensanleihe auf 50 Millionen Euro aufzustocken. Das ermöglicht uns weiteres Wachstum", sage ABO-Wind Vorstand Dr. Jochen Ahn. Aktuell würden sich dem Projektentwickler im Bereich Erneuerbare-Energien-Anlagen nach eigenen Angaben so viele Geschäftsmöglichkeiten wie nie zuvor bieten.

ANLEIHE CHECK: Die ABO Wind AG habe zum 1. Februar 2021 eine neunjährige Anleihe 2021/30 mit einem Volumen von bis zu 30 Mio. Euro aufgelegt, das bislang nahezu vollständig gezeichnet worden sei. Die nachrangige Anleihe werde jährlich mit 3,50% verzinst. Mit der Aufstockung erhöhe sich das Gesamtvolumen der Anleihe nunmehr auf 50 Mio. Euro. Die sozial-ökologische GLS Bank vertreibe die Anleihe exklusiv.

Mittelverwendung

Die zusätzlichen finanziellen Mittel sollten dazu genutzt werden, um in 16 Ländern auf vier Kontinenten noch mehr Wind- und Solarparks zu entwickeln und zu errichten. Außerdem würden sich die Erneuerbare-Energien-Spezialisten verstärkt in Batterie- und Wasserstoffprojekten engagieren. So würden sich aktuell in Deutschland unter anderem drei Kombiprojekte aus Photovoltaikanlagen und Batteriespeichern in der Umsetzungsphase befinden. Für die Projekte habe ABO Wind im Jahr 2020 bei der ersten Innovationsausschreibung der Bundesnetzagentur Vergütungen ersteigert. Bei der Ausschreibung 2021 habe sich der Projektentwickler mit einem weiteren innovativen Projekt durchgesetzt, das Photovoltaik und Speicher kombiniere.

Im nordirischen Kells errichte ABO Wind gerade ein großes Batterieprojekt mit 50 MW-Leistung, das unter anderem zur Stabilisierung des Stromnetzes auf der grünen Insel beitragen werde. Das sei die Voraussetzung dafür, den Windstromanteil an der Stromerzeugung in Irland weiter zu steigern, der bereits rund ein Drittel betrage. Batterien würden helfen, die Frequenzschwankungen durch die volatile Einspeisung auszugleichen.

"Windparks erfordern langen Atem und gute Kapitalausstattung"

"Vor allem die Projektierung von Windparks erfordert einen langen Atem und eine gute Kapitalausstattung", betone Dr. Jochen Ahn. Bis zur Umsetzung eines Windparks investiere ABO Wind mitunter bis zu zehn Jahre Arbeit. Seit der Gründung vor 25 Jahren habe ABO Wind stets schwarze Zahlen geschrieben und eine Eigenkapitalbasis von rund 140 Millionen Euro aufgebaut.

ABO Wind stelle sich darauf ein, zum verstärkten Ausbau der erneuerbaren Energien auch in Deutschland beizutragen und habe die Zahl der Projektleiter*innen im Inland seit März 2020 bereits um ein Drittel vergrößert. Auch international suche das Unternehmen intensiv nach Verstärkung, um die Herausforderungen zu bewältigen. Mehr als 70 offene Stellenangebote würden sich aktuell auf der Internetseite des Unternehmens finden. "Kunden der GLS-Bank, die sich an unserer Unternehmensanleihe beteiligen, stärken unser Unternehmenswachstum und tragen damit direkt dazu bei, den Ausstoß von Kohlendioxid zu vermeiden und der Erderhitzung entgegenzuwirken", so Dr. Jochen Ahn.

Den kompletten Beitrag finden Sie hier. (News vom 01.07.2021) (05.07.2021/alc/n/a)