9-Monatszahlen: SANHA liegt aktuell "deutlich über Plan" - Anleihenews


01.11.21 09:45
Anleihen Finder

Brechen (www.anleihencheck.de) - Spannende Zahlen aus Essen - die dort ansässige SANHA GmbH & Co. KG verzeichnet in den ersten neun Monaten 2021 einen unerwartet starken Umsatzanstieg um 25,6% auf 89,4 Mio. Euro (Vorjahr: 71,2 Mio. Euro) und liegt damit nach eigenen Angaben "deutlich über Plan", berichtet die Anleihen Finder Redaktion.

Das Unternehmen begründe das starke Wachstum mit einer unerwartet hohen Nachfrage in allen Produktbereichen.

Neben dem generischen Marktwachstum sei der Anstieg auch induziert durch "Hamsterkäufe" des Großhandels im Vorfeld von Preiserhöhungen sowie im Zuge der starken und stetigen Verknappung von Rohmaterialien, Energie und Transporten im dritten Quartal 2021. Zudem bestehe in Bezug auf die Veränderung im Gesamtjahr ein starker Basiseffekt aufgrund des pandemiebedingten Umsatzeinbruchs im zweiten Quartal des Vorjahres.

EBITDA steige auf 8,3 Mio. Euro

Das Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (EBITDA) habe sich trotz steigender Kosten in den ersten neun Monaten 2021 um rund 1,6 Mio. Euro auf 8,3 Mio. Euro verbessert, was einer EBITDA-Marge von 9,2% (Vorjahr: 9,4%) entspreche. Das operative Ergebnis (EBIT) habe sich im gleichen Zeitraum um 1,5 Mio. Euro auf 4,3 Mio. Euro erhöht. Die EBIT-Marge liege bei 4,8% (Vorjahr: 4,0%). Das Periodenergebnis sei auf 1,47 Mio. Euro (Vorjahr: 0,1 Mio. Euro) gestiegen. Der Rohertrag habe mit 44,8 Mio. Euro rund 12,5% über dem Vorjahr (39,9 Mio. Euro) gelegen.

Trotz der guten Zahlen und der Auftragslage mahne SANHA-Geschäftsführer Bernd Kaimer Unsicherheiten in der Materialbeschaffung in den kommenden Monaten an: "Aufgrund unserer hohen Wertschöpfungstiefe innerhalb Europas und der in den vergangenen Jahren vorangetriebenen Digitalisierung sind wir im bisherigen Jahresverlauf 2021 noch weitgehend unbeschadet von negativen Markteinflüssen geblieben. Trotz eines guten Auftragsvorlaufs bestehen jedoch weiterhin erhebliche Unsicherheiten hinsichtlich der Versorgung mit Rohmaterialien und Transportkapazitäten sowie der weiteren Entwicklung der pandemischen Lage in den kommenden, kalten Monaten, die zu Beeinträchtigungen der Umsatz- und Ertragsentwicklung führen könnten", so der geschäftsführende Gesellschafter des Familienunternehmens.

ANLEIHE CHECK: Die SANHA-Anleihe 2013/26 (ISIN DE000A1TNA70 / WKN A1TNA7) sei im vergangenen Jahr mit einem angepassten Zinsmodell prolongiert worden und laufe nun bis 2026. Aktuell notiere die Anleihe an der Börse Frankfurt bei 73% (Stand: 29.10.2021, 10.15h). Mit einem Volumen von 25 Millionen Euro und einem Zinskupon in Höhe von 7,75% p.a. sei die Anleihe ursprünglich im Jahr 2013 begeben worden. Anfang 2014 sei das Anleihe-Volumen auf insgesamt 37,5 Millionen Euro aufgestockt worden. Im Jahr 2017 sei die Anleihe-Laufzeit mit Zustimmung der Gläubiger erstmals um fünf Jahre bei einem durchschnittlichen Zinssatz von 7,00% p.a. verlängert worden.

Den kompletten Beitrag finden Sie hier. (News vom 29.10.2021) (01.11.2021/alc/n/a)





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