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Preisdruck in den USA setzt sich auf erhöhtem Niveau fest


10.08.18 11:30
HSBC Trinkaus & Burkhardt

Düsseldorf (www.anleihencheck.de) - Die US-Inflation hat im Trend der letzten Monate deutlich zugelegt, so die Analysten von HSBC Trinkaus & Burkhardt.

2017 temporär aufkeimende Sorgen über ein Unterschießen des Preisziels durch die US-Notenbank hätten sich dadurch aufgelöst, was ein zentraler Grund dafür sein dürfte, dass die FED jüngst eine Fortsetzung ihres graduellen Zinserhöhungskurses signalisiert habe. Die heute anstehenden Juli-Daten zu den Konsumentenpreisen dürften keine Veränderung im Vergleich zum Vormonat bringen. So sollten die allgemeine Rate bei 2,9% gg. Vj. und die Kerninflation bei 2,3% gg. Vj. verharren. Die Teuerung dürfte in Anbetracht der jüngsten Aufwertung des US-Dollars und des gebremsten Höhenflugs des Ölpreis vom aktuellen Niveau nicht mehr nachhaltig ansteigen.

Besonders eine Überraschung bei der Inflation auf der Oberseite würde die Leitzinserhöhungsfantasien in den USA anheizen und dem US-Dollar zusätzlichen Rückenwind verleihen. (10.08.2018/alc/a/a)