Keine Rezession in den USA


21.08.19 16:00
anleihencheck.de

Bad Marienberg (www.anleihencheck.de) - Geht es nach den Worten der Berater des amerikanischen Präsidenten, ist in den USA bis auf Weiteres keine Rezession in Sicht. Gemäß Wirtschaftsberater Larry Kudlow hätten die Verbraucher sowohl genug Arbeit als auch Geld, das sie ausgeben könnten. Letzteres werde freilich auch gerne gespart, um für schlechtere Zeiten eine Reserve zu haben. Auch wenn sich die USA aktuell immer noch in einem Handelsstreit mit China befinden, gibt es also keinen Grund, Trübsal zu blasen, auch wenn dies andere Stellen, gerade im demokratischen Lager, anders sehen mögen.

Mit Blick auf diesen durchaus auch gerne als Handelskrieg bezeichneten Konflikt erklärte Ludlow, dass innerhalb der nächsten zehn Tage Vertretungen beider Regierungen wieder miteinander sprechen wollten, damit bald eine Lösung erzielt werden kann, die für beide Länder vertretbar ist. Allerdings ist mit diesem erneuten Gespräch wohl noch keine endgültige Lösung des Problems zu erwarten. Entsprechend reagieren auch die Aktienmärkte. Der Druck auf den Märkten weltweit ist deutlich zu spüren und die Unsicherheit verbreitet sich bei den Anlegern immer mehr, je länger der Konflikt zwischen den USA und China anhält.

Positive Zeichen aus Asien


Man könnte eigentlich davon ausgehen, dass die anhaltenden Proteste in Hong Kong ebenfalls für Verunsicherung sorgen dürften. Doch offenbar ist auf dem Börsenparkett wenig von dem zu verspüren, was sich in den Straßen der Sonderverwaltungszone aktuell abspielt. So hat die Börse in Hong Kong innert eines Tages um zwei Prozent zugelegt. Ein Grund dafür dürfte wohl die Zinsreform in China sein. Diese war über das Wochenende von der chinesischen Zentralbank angekündigt worden. Es wird allgemein angenommen, dass die Zinsen in China in nicht allzu ferner Zukunft sinken werden.

Die Konjunkturaussichten Chinas haben sich so laut ausgewiesenen Experten für das zweite Halbjahr 2019 deutlich verbessert. Während man sich unter Experten einig ist, dass das Zinsniveau sinken wird, ist noch schwer abzuschätzen, wieviel tiefer die Zinsen zu liegen kommen werden. Für die Anleger ist die Lage also entsprechend schwer einzuschätzen. Es könnte sich also lohnen, zum Beispiel im Mr Green Online Casino eine kleine Reserve zu erspielen. Diese könnte gegebenenfalls dann auch auf das Bankkonto überwiesen und auf dem Markt eingesetzt werden, wenn dieser weiter anziehen sollte.

Unsicherheit dominiert - wie lange noch?


Selbst wenn die USA darum bemüht sind, Entwarnung zu geben, reagieren auch die Märkte in Europa eher unsicher. Branchen, die sehr stark vom Geschäft mit China abhängig sind, reagieren besonders betroffen, so zum Beispiel die Uhrenindustrie in der Schweiz. Dass es auch aus Asien allerdings mittlerweile wieder positivere Zeichen zu vermelden gibt, dürfte bestimmt auch positive Auswirkungen auf die Börsenstandorte in Europa haben. Nicht zuletzt haben auch die für die Schweiz wichtigen Banken jeweils mit derartigen Verunsicherungen zu kämpfen, zeigen aktuell aber auch wieder leicht positivere Tendenzen.

Dem Schweizer Aktienmarkt macht nach wie vor zu schaffen, dass sich die Kurse des US-Dollar und des Euro auf sehr tiefem Niveau befinden. Die Ursache dafür dürfte allerdings ebenso schnell gefunden sein. Schließlich ist der Schweizer Franken seit Jahrzehnten als äußerst harte Währung bekannt, was dazu führt, dass bei Verunsicherung auf dem Markt gerne darauf zurückgegriffen wird. Die Schweizer Nationalbank ist stets bestrebt, den Kurs des Frankens gegenüber den maßgebenden anderen Währungen in einem vertretbaren Rahmen zu halten. Dies ist für die Nationalbank jedoch je länger desto mehr eine Herausforderung. (21.08.2019/alc/a/a)