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Kanadische Inflation überrascht leicht auf der Oberseite


25.03.19 12:45
Deutsche Bank

Frankfurt (www.anleihencheck.de) - Der Kanadische Dollar konnte gegen den Euro am Freitag zwar leicht zulegen, gegen den US-Dollar lag er allerdings im Minus, berichtet die Deutsche Bank AG in einer aktuellen Ausgabe "MÄRKTE am Morgen".

Die kanadische Inflation habe leicht auf der Oberseite überrascht und die Jahresrate im Februar auf 1,5 Prozent von zuvor 1,4 Prozent heben können. Aufgrund schwacher globaler volkswirtschaftlicher Daten sei der Ölpreis am Freitag allerdings ebenfalls deutlich gefallen, was wiederum auf dem Kanadischen Dollar laste. Dieser habe in diesem Jahr nämlich hauptsächlich vom 65-prozentigen Anstieg beim Ölpreis der kanadischen Sorte West Canada Select profitieren können. Diese teile viele chemische Eigenschaften mit venezolanischem Öl, das momentan aufgrund von Sanktionen nicht in die USA eingeführt werden dürfe, bei US-Raffinieren aber zum Mischen mit der heimischen Sorte WTI benötigt werde.

Ansonsten gebe es momentan wenige Gründe, die für den Kanadischen Dollar sprechen würden. Der Preisrückgang am Immobilienmarkt belaste zunehmend das Konsumentenverhalten, was man am Freitag auch an den Januar-Einzelhandelsumsätzen habe erkennen können, die überraschend um 0,3 Prozent zum Vormonat gefallen seien. (25.03.2019/alc/a/a)