Großbritannien: Inflation weiter jenseits von 3%


16.01.18 09:15
HSBC Trinkaus & Burkhardt

Düsseldorf (www.anleihencheck.de) - Im November zog die Teuerung in Großbritannien auf 3,1% gg. Vj. an, so die Analysten von HSBC Trinkaus & Burkhardt.

Damit müsse der Chef der Bank of England, Mark Carney, einen Brief an den Schatzkanzler schreiben und erklären, warum das Inflationsziel der Notenbank um über 1%-Punkt überschritten werde. Auch im Dezember sei keine Besserung in Sicht, da die Teuerung unverändert bei 3,1% verharren dürfte. Kurzfristig könnte der rasante Zuwachs des Ölpreises den Inflationsdruck zwar hoch halten, im Jahresverlauf würden die Analysten aber mit einer im Trend fallenden Inflationsrate rechnen, da die Effekte der vorausgegangenen Pfund-Abwertung auslaufen dürften. Insofern bestehe für die BoE kein Grund zum Aktionismus. Nachdem die Währungshüter bereits im letzten Jahr den Leitzins einmal um 25 BP erhöht hätten, würden die Analysten mit einer weiteren Anpassung im gleichen Umfang auf 0,75% im 2. Quartal dieses Jahres rechnen.

Die Veröffentlichung der Inflationsdaten dürfte an den Kapitalmärkten für keine größeren Bewegungen sorgen. (16.01.2018/alc/a/a)




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