Erweiterte Funktionen

Großbritannien: Inflation sollte wieder in Richtung 2,4 Prozent steigen


19.03.19 10:00
Deutsche Bank

Frankfurt (www.anleihencheck.de) - Während die Brexit-Saga weiter anhält, gibt es aus Großbritannien auch noch über volkswirtschaftliche Daten zu berichten, so die Deutsche Bank AG in einer aktuellen Ausgabe "MÄRKTE am Morgen".

Heute komme zum Beispiel der Arbeitsmarktbericht. Dieser dürfte zeigen, dass die Wirtschaft trotz aller Unsicherheiten weiterhin neue Stellen schaffe und sich das Lohnwachstum bei über drei Prozent festsetze. Steigende Löhne dürften sich über kurz oder lang auf die Inflation auswirken, die zuletzt zwar leicht unter zwei Prozent gefallen sei. Diese Marke werde von der Bank of England als Preisstabilität interpretiert. In den kommenden Monaten sollte die Inflation allerdings wieder in Richtung 2,4 Prozent steigen. In ihrer Sitzung am Donnerstag sei zwar noch nicht mit einem Richtungswechsel durch die Bank of England zu rechnen, denn die oben erwähnte politische Unsicherheit dürfte bis dahin noch nicht geklärt sein. Nehme der Brexit allerdings ein erwartetes "softes" Ende, könnte die Britische Zentralbank versucht sein, zur Jahresmitte an der Zinsschraube zu drehen, was das britische Pfund erneut unterstützen könnte. (19.03.2019/alc/a/a)