Bundesanleihen: Inflationserwartungen und EZB-Kommentare schlagen sich in höheren Renditen nieder


16.01.18 10:00
DekaBank

Frankfurt (www.anleihencheck.de) - Zunehmende Inflationserwartungen und Kommentare von EZB-Ratsmitgliedern haben sich über alle Laufzeitbereiche hinweg in höheren Renditen von Bundesanleihen niedergeschlagen, so die Analysten der DekaBank.

Die Analysten der DekaBank teilen die an den Märkten mittlerweile vorherrschende Einschätzung, dass nach September mit keinen nennenswerten Wertpapierkäufen der EZB mehr zu rechnen ist. Die Knappheit infrage kommender Anleihen erschwert die Umsetzung der Käufe, und die Notenbanker scheinen nicht geneigt, die Regeln des Programms weiter zu lockern, so die Analysten der DekaBank. Gleichzeitig würden die Analysten aufgrund der nur langsam zunehmenden Inflation jedoch davon ausgehen, dass die EZB die Leitzinsen deutlich später anheben werde als derzeit an den Märkten erwartet. Daher sollte der Anstieg der Renditen kurzlaufender Bundesanleihen vorübergehend nachlassen, der am langen Ende sich jedoch fortsetzen. (Ausgabe Januar/Februar 2018) (16.01.2018/alc/a/a)




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