Bondmarkt: Minizinsen bleiben Dauergast in den Portfolios


27.06.14 12:09
Baader Bank

Unterschleissheim (www.anleihencheck.de) - Die Minizinsphase in der Eurozone wird noch geraume Zeit anhalten, so Klaus Stopp, Leiter der Skontroführung Renten bei der Baader Bank.

Darauf würden die Signale hindeuten, welche die Europäische Zentralbank (EZB) derzeit in aller Deutlichkeit aussende. Wenn sich EZB-Chef Mario Draghi mit der Aussage zitieren lasse, "Wir haben den Zugriff der Banken auf unbegrenzte Liquidität bis Ende 2016 verlängert. Das ist ein Signal", lasse dies keine andere Interpretation zu.

Draghi habe damit auf die so genannte "Vollzuteilung" angespielt, welche die EZB Anfang Juni um eineinhalb Jahre verlängert habe. Seither könnten die Banken bis Ende 2016 damit rechnen, dass sie sich bei der Notenbank gegen Sicherheiten so viel Zentralbankgeld wie benötigt leihen könnten. Bis zum 5. Juni sei das Verfahren nur bis Mitte 2015 angedacht gewesen. Darüber hinaus habe er auf das ebenfalls Anfang Juni beschlossene neue Kreditprogramm der EZB verwiesen, wonach sich die Banken Zentralbankgeld für bis zu vier Jahre leihen könnten. Dies zeige, dass die Zinssätze über einen längeren Zeitraum niedrig bleiben würden, sage Draghi klipp und klar. Deutlicher gehe es nicht.

Damit würden Anleger zumindest im Euroraum nicht der Zinsfalle entkommen, aber sie würden wenigstens, auf mittlere Sicht wissen, woran sie seien. Man müsse sich aber auch klar machen, dass die EZB von Anfang an nur die Wahl zwischen Pest und Cholera gehabt habe. Denn hätten die Notenbanker die Märkte nicht mit Geld geflutet oder 2012 nicht angekündigt, alles für den Erhalt des Euro zu tun, wären die Verwerfungen auch in den Privatvermögen vermutlich noch größer gewesen, als sie aufgrund der Niedrigzinsphase für viele Privatpersonen - Stichwort: Altersarmut - sein dürften.

Klar, man verschiebe damit viele Probleme in die Zukunft. Aber, so wie es aussehe, dürfte dies die Wahl für das kleinere Übel darstellen. Immerhin müsse man Draghi eines lassen: Seine historische Ankündigung vom Sommer 2012, Staatsanleihen von reformwilligen Staaten aufkaufen zu wollen, sofern diese unter Druck geraten sollten (OMT-Programm), habe ihre Wirkung nicht verfehlt. Die Märkte hätten sich im Anschluss beruhigt, sodass die EZB bisher noch keine einzige Staatsanleihe zusätzlich habe aufkaufen müssen.

Ungeachtet dessen würden die Anleger angesichts der anhaltenden politischen Risiken in Nahost und der Ukraine in Deckung gehen und vor allem deutsche Staatsanleihen nachfragen. So sei der richtungsweisende Euro-Bund-Future um 0,81 Prozentpunkte auf 146,92% gestiegen. Damit sei die Rendite zehnjähriger Bundesanleihen auf 1,26% gefallen, was den tiefsten Stand seit Mai 2013 (1,17%) bedeute. Wir werden uns eben daran gewöhnen müssen, dass sich die Minizinsen als Dauergast in unseren Portfolios eingenistet haben, so Klaus Stopp, Leiter der Skontroführung Renten bei der Baader Bank.

Die Bewegung im Schuldenstreit zwischen Argentinien und klagenden Hedgefonds habe zu steigenden Kursen der Staatsanleihen aus Buenos Aires geführt. Bereits nachdem Staatspräsidentin Christina Kirchner am Freitag in einer versöhnlichen Rede um "gerechte Verhandlungsbedingungen" gebeten habe, hätten die Preise für Argentinien-Bonds positiv reagiert. Inzwischen hätten die Hedgefonds, die das Land in Anzeigen u. a. in der FAZ als "Geierfonds" bezeichnet habe, der Regierung ein Entgegenkommen in Aussicht gestellt. So wollten die Hedgefonds im Falle von Fortschritten in den Verhandlungen Buenos Aires mehr Zeit gewähren.

Der Kurs der umstrukturierten US-Dollar-Anleihe, an der sich der Streit entzündet habe, seien nach Kirchners Rede auf ein Niveau von 83% von zuletzt 75% angestiegen und notiere aktuell bei über 85%.

Entsprechend hätten auch andere Anleihen angezogen. So habe sich ein bis 12/2038 laufender Bond (ISIN US040114GK09 / WKN A0DUDA), der auf US-Dollar laute, auf ein Niveau von 48,70% verbessert und notiere damit nahezu auf Jahreshoch. Noch am 17. Juni sei der Kurs auf 39,15% eingebrochen.

Auch die 2005 umstrukturierten Titel hätten von der Entwicklung profitiert. So notiere eine noch in D-Mark ausgegebene Staatsanleihe aus Buenos Aires (ISIN DE0001340917 / WKN 134091) inzwischen bei rund 72%, nachdem der Kurs am 17. Juni auf 49,49% abgestürzt sei.

Hintergrund des Streits zwischen Buenos Aires und den Hedgefonds seien die beiden Schuldenschnitte von 2005 und 2010, die Argentinien mit 93% seiner Gläubiger vereinbart habe, an denen sich die Hedgefonds aber nicht beteiligt hätten. Das Oberste US-Gericht habe zuletzt ein Urteil der Vorinstanz bestätigt, wonach Argentinien erst die Hedgefonds auszahlen müsse, bevor die anderen Gläubiger bedient werden könnten.

Damit müssten bis Monatsende 1,3 Mrd. US-Dollar an die "Geierfonds" ausbezahlt werden und falls das Geld nicht fließen sollte, würde dies als "technischer Zahlungsausfall" gewertet werden. Dann würde auch ein Geniestreich von Lionel Messi nicht mehr zum Weiterkommen ausreichen.

Dass der Vorstoß führender Sozialisten und Sozialdemokraten bei einem Treffen mit SPD-Chef und Vizekanzler Sigmar Gabriel auf den Widerstand von Bundesbank-Chef Jens Weidmann stoßen würde, sei klar gewesen. Bei der Auslegung des Stabilitäts- und Wachstumspakts hätten diese "mehr Flexibilität" gefordert - was nicht nur Weidmann als eine Aufweichung des Euro-Stabilitätspakts deute. Es wäre fatal, auf diese Weise die Schuldenlast etwa in Frankreich und Italien zu verschleiern, könnte es doch "massive Erschütterungen der Währungsunion auslösen", schreibe Weidmann in der Süddeutschen Zeitung.

Besonders kritisch gehe der Bundesbank-Chef dabei mit Paris ins Gericht, das inzwischen immer lauter nach einer Aufweichung der Schuldenregeln rufe. Schließlich habe die französische Defizitquote seit Gründung der Währungsunion bereits in 9 von 15 Jahren oberhalb der maximal erlaubten 3% des Bruttoinlandsprodukts gelegen. Und dieses Jahr werde es wieder so sein. "Auf einem Berg von privaten oder öffentlichen Schulden aber lässt sich kein nachhaltiges Wirtschaftswachstum gründen", resümiere Weidmann.

Er sei der Mann ohne Stimme, zumindest bei jeder fünften EZB-Ratssitzung. Wenn 2015 Litauen der Eurozone beitrete, werde Bundesbank-Chef Jens Weidmann alle fünf Monate kein Stimmrecht haben. So sei es 2003 vereinbart worden, sollte die Zahl der Eurozone-Mitglieder einmal über 18 steigen - was jetzt mit dem Beitritt Litauens geschehe.

Sicher, die fünf größten Länder würden auch künftig immer bei vier von fünf Sitzungen mitstimmen können. Aber dennoch könnte das Rotationsprinzip eben dann besonders heikel werden, wenn in einem Land die allgemeine Stimmung gegen eine Ratsentscheidung sei, aber just bei dieser Sitzung der Notenbankpräsident des entsprechenden Landes gerade seine Auszeit nehmen müsse. Oder anders ausgedrückt, wenn sich Weidmann, der immerhin 29% der Wirtschaftskraft der Eurozone repräsentiere, gerade in der Warteschleife befinde, könnten die anderen leichter Entscheidungen treffen, die der Tradition deutscher Stabilitätspolitik zuwider laufen würden. Bleibe zu hoffen, dass dieser Schritt in Richtung Entnationalisierung des EZB-Rats in der Praxis mit Augenmaß vollzogen werde.

Griechenland habe es mal wieder allen Kritikern gezeigt. Als Minimalist mit nur zwei Treffern ins Achtelfinale der Fußball-WM einzuziehen, hätten jedenfalls die wenigsten erwartet. Aber Griechenland spiele nicht nur Fußball, sondern versuche auch in anderer Hinsicht Aufmerksamkeit auf sich zu ziehen. Dies sei ihnen zumindest bei China gelungen, das ein gewisses Vertrauen in die griechische Wirtschaft andeute. Trotz der negativen Erfahrungen zu Beginn der Finanzkrise sei Peking anscheinend wieder bereit, am griechischen Anleihemarkt zu investieren. Ob dies allerdings der griechischen Wirtschaft geschuldet sei, dürfe bezweifelt werden. Denn durch die Zusicherung der Europäischen Zentralbank und durch die finanzielle Rückendeckung seitens Deutschlands seien die Risiken für China überschaubar und würden die Denkweise vieler Investoren widerspiegeln.

Doch in diesem Kontext erlange eine andere Meldung Bedeutung. Die im Jahr 2010 als "Lex Griechenland" bekannt gewordene IWF-Regel solle wieder abgeschafft werden. Demnach könne ein Staat selbst dann vom Internationalen Währungsfonds Kredite erhalten, wenn die Bedienung der Schulden als gefährdet angesehen werde. In einem solchen Falle sei stets die Ansteckungsgefahr auf andere Staaten als wichtiger eingeschätzt worden. Sollte dieses "Lex Griechenland" fallen, müsste zukünftig vor einer Kreditvergabe durch den IWF gegebenenfalls die Verlängerung der Laufzeiten mit den Anleihegläubigern ausgehandelt worden sein. Diese Diskussion komme sicherlich für Griechenland zu einem ungünstigen Zeitpunkt und sei alles andere als eine vertrauensbildende Maßnahme.

Während sportlicher Fußball-Großereignisse steige für die Bürger immer wieder die Gefahr, dass unpopuläre Entscheidungen seitens der Politiker getroffen würden. 2006 sei es die Erhöhung der Mehrwertsteuer, 2010 die Steigerung der Krankenkassenbeiträge und 2012 während des EM-Halbfinales gegen Italien das später wieder einkassierte Meldegesetz gewesen.

In diesem Jahr scheint uns dies zwar erspart zu bleiben, aber Ungemach droht dennoch, so Klaus Stopp von der Baader Bank. Denn im kollektiven WM-Fieber seien Weichenstellungen leichter möglich und würden nur am Rande wahrgenommen. Der Zeitpunkt scheine also günstig. Auch der deutsche Finanzminister müsse infolge steigender Ausgaben die Einnahmenseite im Blick haben, weshalb die Kapitalsteuern in den Fokus der Überlegungen gerückt seien. Habe man vor Jahren mit der Einführung der Abgeltungssteuer bewusst eine Unterscheidung der einzelnen Einkommensarten vollzogen, so scheine man nun die Rolle rückwärts einzustudieren. Die geringere Besteuerung von Kapital gegenüber Arbeit sei inzwischen verschiedenen Politikern bewusst geworden, und somit sei der Wandel von der Abgeltungs- zur Progressionsbesteuerung nur eine Frage der Zeit.

Dies verdeutliche die landläufige Meinung, dass der Staat sehr viele Möglichkeiten habe, um an das Geld seiner Bürger zu gelangen und diese auch umsetze. Not mache also doch erfinderisch! Aber vielleicht werde auch schon bald ein ganz anderer Vorschlag unterbreitet: Wer in deutsche Staatsanleihen investiere, bleibe von einer Besteuerung verschont. Dadurch würden Bundesanleihen einen Charme erlangen, der zu einer "Win-Win-Situation" für Staat und Investoren führen würde. Eine erhöhte Nachfrage würde die Renditen weiter unter Druck bringen und gleichzeitig die Refinanzierungskosten zusätzlich senken. Noch handelt es sich hierbei lediglich um ein Hirngespinst, aber unsere Politiker haben noch etwas Zeit, so Klaus Stopp von der Baader Bank.

Angesichts solcher Denkmodelle ist sich Klaus Stopp von der Baader Bank allerdings nicht mehr sicher, ob ein WM-Finale Deutschland gegen Wen-auch-immer für den deutschen Steuerzahler wünschenswert wäre.

Mit Hammerson habe ein Immobilien- und Investmentunternehmen aus Großbritannien eine 8-jährige Anleihe (ISIN XS1081656180 / WKN A1ZLF7) mit Fälligkeit 7/2022 platziert. Der Kupon des 500 Mio. Euro schweren Bonds betrage 2,00%. Gepreist worden sei die Anleihe bei +90 bps über Mid Swap, was einem Emissionspreis von 99,234% entsprochen habe.

Die britische Supermarktkette Tesco habe eine 5-jährige Anleihe (ISIN XS1082970853 / WKN A1ZLDH) mit Fälligkeit 7/2019 und eine 10-jährige Anleihe (ISIN XS1082971588 / WKN A1ZLDJ) mit Fälligkeit 7/2024 emittiert. Die Kupons würden 1,375% respektive 2,50% betragen. Gepreist worden sei die 5-jährige, 1,25 Mrd. Euro schwere Anleihe bei +75 bps über Mid Swap. Dies sei einem Emissionspreis von 99,684% gleichgekommen. Die 10-jährige Anleihe, die ein Volumen von 750 Mio. Euro aufweise, sei bei +110 bps über Mid Swap an den Markt gekommen. Damit habe der Emissionspreis bei 99,077% gelegen.

Die Bayer AG habe zwei "ewig laufende" Anleihen begeben. Die erste Tranche (ISIN DE000A11QR65 / WKN A11QR6) über 1,75 Mrd. Euro sei nach sechs, die zweite, 1,5 Mrd. Euro schwere Tranche (ISIN DE000A11QR73 / WKN A11QR7) nach zehn Jahren kündbar. Die Emissionsrendite liege bei 3,00% bzw. 3,75%.

Auch in dieser Handelswoche habe sich wieder der alte Börsianerspruch bewahrheitet: "The trendisyourfriend". Immer dann wenn die Marktteilnehmer mit einer kleinen Korrektur rechnen würden, stehe das Rentenbarometer wie Phönix aus der Asche auf und schicke sich an, die obere Begrenzungslinie zu testen. Mittels einer Schaukelbewegung habe sich der aktuelle September-Kontrakt von 144,03% (05.06.) auf 146,92% (25.06.) hochgearbeitet. Unterstützt werde diese Entwicklung nicht zuletzt durch mögliche Gewinnmitnahmen an den Aktienmärkten und die Vielzahl von Krisenherden rund um den Globus. Aber auch fehlende Alternativen für Investitionen und die Aussicht auf eine noch sehr lang anhaltende Versorgung mit billigem Geld seien für diese Marktentwicklung mit verantwortlich.

Somit komme der Chartanalyse eine besondere Bedeutung zu. Nach oben blickend stelle lediglich das bisherige Hoch bei 147,20% (02.05.2013) einen Widerstand dar und als Unterstützung diene der Bereich um 145,70% (diverse Hochs und Tiefs im Juni 2014). Die Marken seien eng gesteckt und ein Ausbruch innerhalb der kommenden Handelstage sehr wahrscheinlich.

Nachdem sich in dieser Handelswoche die Refinanzierungs-Aktivitäten der Euroländer stark in Grenzen gehalten hätten - lediglich Belgien und die Niederlande hätten im Volumen von ca. 4 Mrd. Euro Altemissionen aufgestockt, habe sich das Augenmerk insbesondere auf den Emissionskalender der Deutschen Bundesfinanzagentur für das 3. Quartal des Jahre gerichtet. Gegenüber der bisherigen Planung zu Beginn des Jahres habe es keine Veränderung gegeben. Somit würden im 3. Quartal Wertpapiere mit Laufzeiten von zwei, fünf und zehn Jahren im Volumen von 38 Mrd. Euro den Investoren im Tenderverfahren angeboten.

Eine Anleihe mit einer Laufzeit von 30 Jahren sei in diesem Zeitraum nicht vorgesehen. Darüber hinaus würden Geldmarktinstrumente über insgesamt 12 Mrd. Euro aufgelegt. Dadurch ergebe sich ohne Berücksichtigung der inflationsindexierten Anleihen ein deutlicher Rückgang des angestrebten Emissionsvolumens gegenüber dem Vorjahresquartal von 63 auf 50 Mrd. Euro. In Anbetracht der guten Kassenlage sei diese Entwicklung infolge der hohen Steuereinnahmen allerdings eingeplant gewesen.

In diesem Zusammenhang sei aber eine weitere Information der Finanzagentur beachtenswert. Die Zinszahlungen des Bundes und seiner Sondervermögen würden sich im 3. Quartal auf 13,2 Mrd. Euro belaufen. Trotz der Vermischung der unterschiedlichen Zinssätze während der vergangenen Jahre verdeutliche diese Zahl die Risiken einer Zinserhöhung für den Bundeshaushalt.

Die Fußballweltmeisterschaft in Brasilien sei im vollen Gange und die letzten Gruppenspiele würden heute bestritten. Bisher habe es schon einige Überraschungen gegeben, beispielsweise sei der Rekord für das schnellste Eigentor bei einer Weltmeisterschaft gebrochen worden. Oder auch die Tatsache, dass England, Italien und Spanien bereits ausgeschieden seien und Griechenland überraschend im Achtelfinale stehe.

Bei einer näheren Betrachtung seien zwischen dem Turnierverlauf der Griechen und der EUR/USD-Entwicklung gewisse Parallelen zu erkennen. Griechenland sei mit einer Niederlage in das Turnier gestartet und die Gemeinschaftswährung habe etwas an Boden verloren. Im nächsten Spiel habe die griechische Nationalmannschaft ein Unentschieden erreicht. Auch die Gemeinschaftswährung habe eine gewisse Tendenz nach oben gezeigt, doch vor der Veröffentlichung des ZEW-Index hätten keine großen Sprünge gelingen wollen. Im letzten Gruppenspiel habe Griechenland von einem Patzer des Gegners profitiert und auch der Euro habe von der Entscheidung der US-Notenbank FED profitiert, die Leitzinsen auf dem aktuellen Niveau zu belassen. Die Spekulation auf eine Zinserhöhung habe sich als verfrüht erwiesen. Somit habe sich die Gemeinschaftswährung bis auf 1,3651 USD erholt und etabliere sich zur Stunde über der Marke von 1,36 USD.

Auch Russland habe noch die Chance auf den Einzug in die Runde der letzten 16 Mannschaften. Die aktuelle Waffenruhe in der Ukraine und damit die Hoffnung auf eine diplomatische Lösung der Krise hätten zuletzt den Russischen Rubel (RUB) beflügelt, sodass der Euro auf ein neues Fünf-Monats-Tief bei 45,7212 RUB gefallen sei.

Die Top-Favoriten der Privatanleger seien im Berichtszeitraum Fremdwährungsanleihen auf Türkische Lira, Brasilianische Real und Australische Dollar gewesen.

Der Autor dieses Artikels ist Klaus Stopp, Leiter der Skontroführung Renten bei der Baader Bank AG. www.bondboard.de (Link: http://track.adform.net/C/?bn=904282)

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Der Vorsitzende des Aufsichtsrats ist Dr. Horst Schiessl. Die Mitglieder des Vorstands sind Uto Baader (Vorsitzender), Nico Baader und Dieter Brichmann. (27.06.2014/alc/a/a)





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