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Aktien und Renten aus Emerging Markets dürften gesucht bleiben


16.05.19 11:15
DekaBank

Frankfurt (www.anleihencheck.de) - Die Unterstützung durch die Aussicht auf eine dauerhaft lockere Geldpolitik in den USA und Europa konnte Schwellenländeranlagen in den vergangenen Wochen nicht mehr beflügeln, so die Analysten der DekaBank.

Stattdessen hätten neue Unsicherheiten in der Türkei und Argentinien sowie schwache Wirtschaftsdaten aus Brasilien und Mexiko die Märkte belastet. Hinzugekommen seien Sorgen um ein mögliches Scheitern der Handelsgespräche zwischen den USA und China, was vor allem chinesische Aktien unter Druck gebracht habe. Das wirtschaftliche und politische Umfeld in der Türkei und wichtigen Ländern Lateinamerikas dürfte auch in den kommenden Monaten immer wieder auf der Marktentwicklung lasten. Auch die Risiken durch eine Verschärfung des Protektionismus seien gestiegen. Dennoch bleibe das globale Umfeld für Schwellenländeranlagen nach Einschätzung der Analysten der DekaBank günstig: Das Wirtschaftswachstum dürfte sich stabilisieren und der Inflationsdruck gering bleiben. Die Zinsen in den USA und Europa dürften noch auf Jahre hinaus niedrig bleiben, weshalb Aktien und Renten aus Emerging Markets gesucht bleiben dürften. (Ausgabe Mai/Juni 2019) (16.05.2019/alc/a/a)