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Zinserhöhung der FED möglicherweise erst in vier oder fünf Jahren


07.01.21 11:30
PGIM Fixed Income

Newark (www.anleihencheck.de) - In den USA dürften die Barauszahlungen an die Haushalte im Rahmen des kürzlich verabschiedeten Fiskalpakets die Sparquote hoch halten - derzeit 12,9% gegenüber 7,5% vor COVID - und das Wachstum im ersten Quartal unterstützen, da die Impfstoffverteilung ausgeweitet wird, so die Experten von PGIM Fixed Income.

Die BIP-Prognose der Experten für 2021 von 4,5% liege weiterhin über den Konsenserwartungen von 3,9%, und die Experten würden davon ausgehen, dass sich letztere in den kommenden Wochen nach oben verschieben könnten. Angesichts der Wahrscheinlichkeit, dass das Wachstum in diesem Jahr über dem Trend liege, könnte die zunehmende Rhetorik bezüglich der Drosselung der QE-Käufe der FED bis zum vierten Quartal aufkommen, und die Drosselung der Käufe könnte bis zum Ende des Jahres erfolgen.

Da für den Dezember in den USA nur 50.000 neue Arbeitsplätze erwartet würden, könnte die Fokussierung der FED auf das Erreichen einer Vollbeschäftigung die erste Zinserhöhung in diesem Zyklus um Jahre in die Zukunft verschieben. Wenn sich beispielsweise die Zahl der Arbeitsplätze bei 250.000 pro Monat stabilisiere, würde es 3,5 Jahre dauern, bis das Niveau von vor der Pandemie wieder erreicht sei, sodass eine erste Zinserhöhung möglicherweise erst in drei bis vier Jahren erfolgen werde. (07.01.2021/alc/a/a)