Zehnjährige Bundesanleihe: Rendite auf 0,43% gefallen


05.01.18 11:10
Nord LB

Hannover (www.anleihencheck.de) - Der Markit-Composite Index ist im Dezember für den Euroraum nach endgültigen Zahlen um 0,6 auf 58,1 Zähler geklettert, für Deutschland erreichte er 58,9 Punkte (+1,6 Punkte), so die Analysten der Nord LB.

Die Zahl der Stellen in der Privatwirtschaft in den USA sei nach Angaben des Personaldienstleisters ADP im Dezember um 250.000 Personen gewachsen. Experten hätten lediglich mit 190.000 neu geschaffenen Stellen gerechnet.

Heute stehe der US-Arbeitsmarktbericht an. Die Analysten würden von 190.000 neugeschaffenen Stellen und einer Arbeitslosenquote von 4,1% ausgehen. Die Lohndynamik sollte mit einem Anstieg von 0,2% unverändert niedrig ausfallen.

Die weiterhin sehr robuste Konjunktur in der Eurozone und in Deutschland habe die Kurse der deutschen Staatsanleihen nur wenig beeindruckt. Der Bund-Future (ISIN DE0009652644 / WKN 965264) habe nur marginal (+0,01) verändert im Markt bei 161,59 gelegen, die Rendite der zehnjährigen Bundesanleihe sei leicht auf 0,43% gefallen.

Die Veröffentlichung positiver Arbeitsmarktdaten für die US-Privatwirtschaft habe US-Staatsanleihen zunächst belastet. Im weiteren Verlauf hätten die Verluste eingegrenzt bzw. sogar ein Anstieg bei den Longbonds (30 Jahre) erzielt werden können. Die richtungsweisende zehnjährige Treasury habe wie am Vortag bei 2,45% rentiert. (05.01.2018/alc/a/a)