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Verschärft die Norges Bank ihre Kommunikation?


16.06.17 11:20
HSBC Trinkaus & Burkhardt

Düsseldorf (www.anleihencheck.de) - Die kommende Woche ist vor allem durch die Sitzungen der Notenbanken in Norwegen und Neuseeland geprägt, so die Analysten von HSBC Trinkaus & Burkhardt.

Bei beiden Terminen würden die Analysten von einem unveränderten Leitzins ausgehen. Genau verfolgt werden sollte aber die Kommunikation der Norges Bank vor dem Hintergrund der zuletzt deutlich besseren regionalen Vorlaufindikatoren. Die Währungshüter dürften sich vor diesem Hintergrund zuversichtlicher zeigen, was die konjunkturelle Entwicklung in den kommenden Monaten angehe und auch eine "hawkishere" Kommunikation, die eine Zinserhöhung noch in diesem Jahr in Aussicht stelle, sollte nicht ausgeschlossen werden, wenngleich das bisher nicht dem Basisszenario der Analysten entspreche.

In Neuseeland sollte vor allem die sich nähernde Parlamentswahl (September) dafür sorgen, dass sich die Währungshüter vorerst weiter zurückhalten würden. Steigende Investitionen sollten den Preisdruck in den kommenden Monaten aber erhöhen, sodass die Analysten im 1. Quartal 2018 weiterhin von einer Leitzinserhöhung ausgehen würden. (16.06.2017/alc/a/a)