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Vermögensfresser Inflation?


03.11.21 12:25
Fonds Direkt AG

Bad Marienberg (www.anleihencheck.de) - Kaum ein Thema beschäftigt den Markt zurzeit so sehr wie die rasant gestiegene Geldentwertung, so die Experten der Fonds Direkt AG.

Im September sei die Inflationsrate bereits auf über 4 Prozent und damit auf ein seit 28 Jahren nicht mehr da gewesenes Hoch gestiegen. "Als Grund dafür lassen sich sowohl steigende Energiepreise als auch in die Höhe schießende Transportkosten hervorheben, die immer noch auf coronabedingte Probleme bei den Lieferketten zurückzuführen sind", erkläre Boris Röder, Vorstandsmitglied der Fonds Direkt AG und bankenunabhängiger Finanzexperte.

"Zunehmende Preise für eine Vielzahl von Produkten bedeutet schlussendlich nur eines: Das Geld der Bürger verliert an Wert." Zuletzt habe die Europäische Zentralbank (EZB) ihr Ziel bekräftigt, den jüngsten Anstieg der Inflationsrate zu stoppen und wieder auf die angepeilten Zielmarke von 2 bis 2,5 Prozent zu senken. Nichtsdestotrotz bedeute im aktuellen Nullzinsumfeld auch eine geringere Inflationsrate auf lange Sicht einen Kaufkraftverlust, was sich bei Privatpersonen vor allem auf ihr Erspartes und somit ihre finanzielle Zukunftsplanung auswirke. Mit der richtigen Strategie und umsichtigem Handeln lasse sich jedoch der schleichenden Geldentwertung entgegenwirken.

Den rationellen Umgang mit dem eigenen Geld würden die Meisten im besten Fall bereits im Kindesalter lernen, doch hätten sich die Umstände über die letzten Jahre merklich verändert: "Mit den üblichen Sparformen kommt ein Anleger durch die aktuellen Konditionen nämlich nicht mehr weit", stelle Röder klar. "Der Zins liegt Nahe 0, zusätzlich verliert die Einlage konservativ gerechnet noch 2 Prozent jährlich durch die Inflation, bei höheren Einlagesummen werden nochmal 0,5 Prozent 'Strafzins' erhoben. Die reale Verzinsung liegt also eher bei Minus 2,5 Prozent im Jahr. Das mag zunächst nicht viel erscheinen, bedeutet aber bei einer Investitionssume von 100.000 Euro in zehn Jahren einen Kaufkraftverlust von rund 25.000 Euro."

Dennoch würden sich Klassiker wie Tagesgeldkonten und Sparbücher bei Privatanlegern immer noch größter Beliebtheit erfreuen. Sie würden die Sicherheit des Vertrauten und durch stetige Verfügbarkeit ein Gefühl versprühen, das Schicksal des eigenen Geldes noch selbst in der Hand zu haben. Ein Trugschluss, wie der Finanzexperte erläutere: "Durch die stetige Wertminderung stellt sich diese angebliche Kontrolle nur als Schein heraus. Bei Sparanlagen ist nur eines sicher: Der Gegenwert reduziert sich fortlaufend."

Schutz vor dieser schleichenden Entwertung würden Investitionen in Sachanlagen, wie Immobilien, Edelmetalle und Aktien bieten. "Doch lediglich bei einer Investition in Wertpapieranlagen lässt sich von einer ähnlichen Flexibilität sprechen", so Röder. "Vor allem Fondslösungen erweisen sich durch ihre breite Risikostreuung als optimale Lösung für alle, die den Werterhalt ihrer Kapitalanlagen zum Ziel haben." Gerade aktiv verwaltete Investmentfonds könnten sich der jeweiligen Marktlage anpassen. Dabei sollte vor allem auf die Expertise erfahrener Fondsmanager gesetzt werden, die die erfolgsversprechendsten Anlagemöglichkeiten finden würden und in der Lage seien, die auftretenden Schwankungen der Börsen gezielt zu nutzen.

Um die Inflation auszugleichen und einen Vermögensverlust zu vermeiden, sollten Fondanlagen im eigenen Portfolio eine entsprechend große Rolle spielen. "Dabei bildet eine vertrauensvolle Zusammenarbeit mit einem bankenunabhängigen Haus wie der Fonds Direkt AG den Grundstein für eine solide finanzielle Planung", versichere Röder. "Mit der richtigen Anlagestrategie für die jeweilige Lebenssituation verliert selbst die Inflation ihren Schrecken." (03.11.2021/alc/a/a)