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Unternehmensanleihemarkt: Neuemissionen treffen auf hohen Anlagebedarf


13.09.17 10:15
DekaBank

Frankfurt (www.anleihencheck.de) - Die Verunsicherung aufgrund der Spannungen mit Nordkorea hat die Kreditmärkte vergleichsweise wenig belastet und wurde schnell abgehakt, so die Analysten der DekaBank.

Während der traditionell sehr ruhigen Sommerwochen sei die Emissionstätigkeit der meisten Unternehmen zum Erliegen gekommen, sodass für die EZB nur begrenzt Material für ihre Ankäufe zur Verfügung gestanden habe. Die wenigen Käufe am Sekundärmarkt hätten dann ausgereicht, die Risikoaufschläge auch während der Phase erhöhter geopolitischer Unsicherheit niedrig zu halten. Mit dem Ende der Sommerferien sei die Emissionspipeline nun jedoch schlagartig aufgedreht worden, und sehr viele, teils auch große Neuemissionen würden auf den Markt strömen. Diese würden auf hohen Anlagebedarf treffen, sodass die Neuemissionsprämien oftmals während des Zeichnungsprozesses spürbar gesenkt werden könnten. (Ausgabe September/Oktober 2017) (13.09.2017/alc/a/a)