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Ungarischer Forint leidet unter expansiver Zentralbankpolitik


11.10.17 10:31
Oberbank

Linz (www.anleihencheck.de) - Während die Tschechische Krone und der Polnische Zloty in diesem Jahr die am schnellsten aufwertenden Währungen in Europa sind, gibt der Ungarische Forint (HUF) gegenüber dem Euro nach, so Oberbank in ihrem aktuellen Tageskommentar zu den internationalen Finanzmärkten.

Schuld daran sei die Geldpolitik. Während von anderen Zentralbanken Aussagen über den Ausstieg aus der ultraexpansiven Geldpolitik erwartet würden, greife die Ungarische Zentralbank (MNB) zu weiteren, unkonventionellen Lockerungsmaßnahmen. Trotzdem habe die Inflationsrate im September in Ungarn ein halbes Prozentpunkt unter der Zielrate von 3,0% gelegen. Obwohl in absehbarer Zeit von der MNB keine Straffung der Geldpolitik zu erwarten ist, glauben wir nicht, dass EUR/HUF den aktuell sehr nahen Widerstand von 312,00 für längere Zeit übersteigen kann, so Oberbank. (11.10.2017/alc/a/a)