US-Wirtschaft wächst und Preisdruck steigt


01.12.17 11:15
Börse Stuttgart

Stuttgart (www.anleihencheck.de) - Wie aus dem am Mittwoch veröffentlichten Konjunkturbericht "Beige Book" der US-Notenbank Federal Reserve hervorgeht, habe die Konjunktur in allen zwölf Notenbankdistrikten leicht bis mäßig zugelegt, so die Börse Stuttgart.

Zudem habe es eine leichte Verbesserung der Aussichten gegeben. Der Preisdruck habe sich seit dem letzten Bericht verstärkt und der Arbeitsmarkt sei in sehr guter Verfassung. Die Lohnentwicklung bleibe dennoch enttäuschend.

Der Bericht beziehe sich auf die Monate Oktober und November. Die Daten seien bis zum 17. November erhoben worden. Kurz zuvor habe das US-Handelsministerium die Zahlen zum Wirtschaftswachstum im dritten Quartal veröffentlicht. Demnach habe das US-Bruttoinlandsprodukt im Sommer um auf das Jahr hochgerechnet 3,3 Prozent zum Vorquartal zugelegt.

Für die Sitzung am 13. Dezember erwarte eine überwältigende Mehrheit der Marktteilnehmer eine Zinserhöhung um 25 Basispunkte; an den Terminmärkten sei ein solcher Schritt zu über 90 Prozent eingepreist. Es wäre die dritte Zinserhöhung in diesem Jahr. Zuletzt habe die FED im Juni ihren Leitzins um 25 Basispunkte auf eine Spanne 1,00 bis 1,25 Prozent angehoben.

Mit den Kursen deutscher Staatsanleihen sei es zur Wochenmitte bergabgegangen. Kursgewinne am Aktienmarkt hätten die vergleichsweise sicheren Papiere belastet. Am Donnerstagmittag sei es zu einer Trendwende gekommen. Deutsche Bundesanleihen hätten Auftrieb durch neue Inflationsdaten aus dem Euroraum erhalten. Die Rendite zehnjähriger Bundesanleihen sei auf 0,38 Prozent zurückgefallen. Der richtungweisende Euro-Bund-Future sei gegen Mittag auf 162,70 Punkte gestiegen. (01.12.2017/alc/a/a)





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