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US-Rentenmarkt: Die Wirkung der guten Wirtschaftsdaten verpufft


02.10.20 12:15
DekaBank

Frankfurt (www.anleihencheck.de) - Ende August hat die FED ihre neue Strategie vorgestellt: Statt dem bisherigen Inflationsziel von 2% soll nun über einen nicht explizit definierten Zeitraum eine durchschnittliche Inflationsrate von 2% angesteuert werden, so die Analysten der DekaBank.

Der anschließende Zinsentscheid habe ganz im Zeichen dieses Strategiewechsels gestanden. So sei sowohl das Statement als auch die Forward Guidance angepasst worden. Hierin habe die FED bekräftigt, dass eine akkommodierende Geldpolitik verfolgt werden solle, solange die durchschnittliche Inflationsrate unterhalb der Inflationsziels von 2% liege. Laut den aktualisierten Projektionen werde bis einschließlich Ende 2023 kein inflationäres Überschießen erwartet, sodass die Mehrheit der FOMC-Mitglieder für den kompletten Prognosezeitraum keine Leitzinserhöhungen prognostiziere. Vor diesem Hintergrund verpuffe am US-Rentenmarkt die Wirkung der weiterhin guten Wirtschaftsdaten. (Ausgabe Oktober 2020) (02.10.2020/alc/a/a)