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US-Notenbank verlässt Krisenmodus


05.11.21 11:00
FONDS professionell

Wien (www.anleihencheck.de) - Das milliardenschwere Anleihekaufprogramm der US-Notenbank Federal Reserve neigt sich dem Ende zu, so die Experten von "FONDS professionell".

FED-Chef Jerome Powell wolle noch in diesem Monat damit beginnen, die Käufe sukzessive herunterzufahren, würden die "Tagesschau" und die "Frankfurter Allgemeine Zeitung" (FAZ) übereinstimmend berichten. Damit würden die USA den Krisenmodus verlassen. Derzeit kaufe die FED jeden Monat Staatsanleihen und hypothekenbesicherte Wertpapiere in Höhe von 120 Milliarden US-Dollar.

Investoren würden nun mit Spannung den nächsten Schritt aus der Krise erwarten: Die Anhebung der Leitzinsen. Derzeit lägen diese in den USA noch bei 0,0 bis 0,25 Prozent. Powell habe allerdings bereits in einer Pressekonferenz gesagt, dass er es noch nicht für angebracht halte, die Zinsen anzuheben, berichte die FAZ. Dafür bedürfe es zunächst einer besseren Lage auf dem Arbeitsmarkt. Die Deutsche Bank erwarte erste Zinsanhebungen der FED im Dezember 2022, andere Ökonomen erst Anfang 2023.

Während sich die US-Wirtschaft schrittweise von der Krise erhole und Ökonomen ein Wachstum von sechs Prozent erwarten würden, bleibe die Inflationsrate mit 5,4 Prozent besonders hoch. An den US-Börsen sei die Drosselung der Anleihekäufe unter gleichbleibenden Zinsen gut angekommen, die Märkte würden ihre Rally weiter fortsetzen. (Ausgabe vom 04.11.2021) (05.11.2021/alc/a/a)