US-Inflationsspitze erst im Juli


09.05.18 09:45
HSBC Trinkaus & Burkhardt

Düsseldorf (www.anleihencheck.de) - Die US-Inflation, d. h. die allgemeine Jahresrate der Konsumentenpreise und die Kerninflationsrate wiesen im vergangenen Jahr ein Plus von 2,1% bzw. 1,8% aus, so die Analysten von HSBC Trinkaus & Burkhardt.

2018 würden die Analysten im Durchschnitt Zuwachsraten von 2,4% bzw. 2,2% erwarten (2019: 1,8% bzw. 2,1%). Für den abgelaufenen April sollten die Jahreszuwachsraten bei 2,5% und 2,2% gelegen haben. Auch wegen der Ölpreisentwicklung - während der Preis der Sorte WTI im Jahr 2017 im Durchschnitt bei rund 52 USD gelegen habe, sei aktuell die Marke von 70 USD überwunden worden - sollte die Jahresrate bei den allgemeinen Konsumentenpreisen bis Juli 2018 bis auf 2,9% anziehen (Kernrate: 2,4%).

Der nächste Zinserhöhungsschritt der FED um 25 BP auf dann 1,75% bis 2,00% dürfte am 13. Juni ausgeliefert werden. Das Renditeniveau 10-jähriger US-Staatsanleihen würden die Analysten aber weiterhin unterhalb der 3%-Marke sehen, da Zinserhöhungsschritte der FED im weiteren Jahresverlauf bereits eskomptiert seien. (09.05.2018/alc/a/a)