US-Inflation, hängenbleibend bei 2%


12.01.18 10:30
HSBC Trinkaus & Burkhardt

Düsseldorf (www.anleihencheck.de) - In den USA sollten im Dezember die Konsumentenpreise eine Jahresrate von 2,1% bzw. bei der entsprechenden Kerninflationsrate von 1,7% ausweisen, so die Analysten von HSBC Trinkaus & Burkhardt.

Damit würde für das gesamte Kalenderjahr 2017 im Durchschnitt der Inflationsanstieg bei 2,1% bzw. 2,0% gelegen haben. Für 2018 und 2019 würden die Analysten bei den allgemeinen Lebenshaltungskosten mit Zuwächsen von 2,1% bzw. 1,9% kalkulieren. Die Kerninflationsrate sollte in diesen beiden Jahren jeweils mit 2% expandieren. Perspektivisch würden die Analysten somit das "Hängenbleiben" der Inflation bei der 2%-Marke erwarten. Zwar weise der Trend der Ölpreise seit Mitte 2017 nach oben und bei einem Verharren auf dem aktuellen Niveau würden sie 2018 um rund 25% anziehen (2017: gut 20%). Aber wegen der Fehlanzeige im Hinblick auf eine zusätzliche Dynamik bei der Lohnentwicklung sollte es bei der Inflationsentwicklung zu keinem Tempogewinn kommen. Die FED dürfte daher ihren nur graduellen Straffungskurs fortsetzen.

Die Analysten würden von den US-Konsumentenpreisen keine signifikanten Marktimpulse für das heutige Rentenmarktgeschehen erwarten. (12.01.2018/alc/a/a)