USA: Inflationsdaten sollten die FED in ihrem Zinserhöhungskurs bestätigen


13.07.18 10:14
Postbank Research

Bonn (www.anleihencheck.de) - Die US-Verbraucherpreise haben sich im Juni um 0,1% gegenüber dem Vormonat erhöht, so die Analysten von Postbank Research.

Der Anstieg sei damit leicht hinter den Erwartungen zurückgeblieben. Gleichwohl sei die Inflationsrate wie vom Markt prognostiziert von 2,8% auf 2,9% geklettert. Sie habe damit ihr höchstes Niveau seit mehr als sechs Jahren erreicht. Gebremst worden sei die Monatsteuerung von den Energiepreisen, die um 0,3% nachgegeben hätten, wobei sich diese im Vorjahresvergleich mit einem Plus von 12,0% aber weiterhin als Preistreiber Nr. 1 erwiesen hätten. Die Kernverbraucherpreise hätten sich im Juni um 0,2% gegenüber Mai erhöht. Die Kerninflationsrate sei auf 2,3% gestiegen. Beides habe den Erwartungen entsprochen. Ein höheres Niveau habe die Kerninflation zuletzt im September 2008 erreicht. Insgesamt sollten die Inflationsdaten die FED in ihrem Zinserhöhungskurs bestätigen. Die Dynamik sei aber wohl nicht hoch genug, um sie zu einer schnelleren Gangart zu bewegen. (13.07.2018/alc/a/a)




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