Schwemme am Primärmarkt


08.06.17 11:30
Baader Bank

Unterschleissheim (www.anleihencheck.de) - Heute ist es soweit. Nachdem die Premierministerin Theresa May am 19. April des Jahres über die Auflösung des "House of Commons" abstimmen ließ, sind nun die Briten aufgerufen, die Regierung für die nächsten fünf Jahre zu bestimmen, so Klaus Stopp, Leiter der Skontroführung Renten bei der Baader Bank.

Es handle sich hierbei um die ersten Wahlen nach dem Brexit-Votum im Juni des vergangenen Jahres. Der Plan von "Mutter Theresa" sei gewesen, sich für die anstehenden Verhandlungen mit einem eindeutigen Mandat seitens der Bevölkerung ausstatten zu lassen. Bis vor wenigen Wochen schien dieses Ansinnen auch realistisch zu sein, obwohl bei dieser Wahl auch die ehemaligen "Brexit-Gegner" die Möglichkeit gehabt hätten, ihrem Unmut freien Lauf zu lassen, so die Analysten der Baader Bank.

Doch die politische Alternative sei zu schwach und auch zu zerstritten gewesen, um der amtierenden Amtsinhaberin gefährlich zu werden. Jedoch sei dann der Terror nach Großbritannien gekommen und durch die jüngsten Ereignisse in Manchester und London seien innenpolitische Themen in den Vordergrund gerückt. Inzwischen habe sich der Abstand zwischen den Tories und Labour so sehr verringert, dass eine zuverlässige Prognose des Wahlausgangs nicht mehr möglich erscheine.

Dennoch werde von den Marktakteuren erwartet, dass die alte Regierung auch die neue Regierung sein werde. Somit würde Theresa May ohne den erhofften Mandatszuwachs die Scheidungsgespräche führen müssen, was eigentlich einer Schwächung ihrer Verhandlungsposition gleichkomme. Sollte jedoch wider Erwarten der Labour-Parteichef Jeremy Corbyn der neue Verhandlungsführer werden, so würde auch das kein Abrücken vom Brexit bedeuten. Beide Parteichefs stünden eindeutig zu dem ursprünglichen Auftrag und würden versuchen, das optimale Ergebnis für die Bevölkerung Großbritanniens zu erzielen.

Ob dies in der Kürze der Zeit überhaupt gelingen könne, sei nicht seriös zu prognostizieren. Denn nicht nur die Verhandlungen über die Entflechtung der Beziehungen mit den EU-Partnern und über das neue Miteinander seien zu führen, sondern auch die Ratifizierung durch die einzelnen Parlamente habe noch zu erfolgen. Es gebe zwar eine Möglichkeit den Zeitrahmen um ein weiteres Jahr zu erweitern, aber dazu müssten alle 27 EU-Staaten diesem Ansinnen zustimmen. Dies wiederum erscheine sehr unwahrscheinlich und deshalb sollten alle Beteiligten bestrebt sein, den Zeitplan einzuhalten. Zumal zwischen dem Einreichen der Scheidung und dem Beginn der Gespräche am 19. Juni bereits über zwei Monate ergebnislos verstrichen seien. Auch gelte es den ungeordneten Austritt zu vermeiden, da dies zu größeren Verwerfungen an den Kapitalmärkten führen würde. Allerdings müsse man kein Prophet sein, um vorherzusagen, dass in den kommenden Monaten die Verhandlungen immer wieder ins Stocken geraten würden, was an den Finanzmärkten unmittelbar zu hektischen Marktbewegungen führen werde.

Bei dieser Gelegenheit sei Großbritannien nochmals ausdrücklich dafür gedankt, dass man sich immer gegen die gemeinsame Währung "Euro" ausgesprochen habe. Habe man bereits bei einem möglichen "Grexit" größere Marktirritationen befürchtet, so würde wahrscheinlich bei einem Austritt eines so wichtigen Landes wie Großbritannien die Fantasie der Notenbanker und Marktakteure nicht ausreichen, um Schutzmaßnahmen zu ergreifen, damit die Kapitalmärkte in einem halbwegs ruhigen Fahrwasser zu halten wären. Auch hierbei gelte also: "Kein Unglück ist so groß, es trage ein Glück in seinem Schoß".

Noch bevor die Stimmen bei der Unterhauswahl in Großbritannien ausgezählt seien, würden sich am heutigen Donnerstag die Blicke der Finanzmarktakteure auf ein anderes, relevantes Großereignis richten - die turnusgemäße Sitzung der Europäischen Zentralbank (EZB). An diesem Donnerstag habe man sich in Tallinn, der Hauptstadt Estlands, getroffen, um über die weitere Geldpolitik im Euroraum zu beschließen.

Hierbei werde zwar keine Änderung der Zinspolitik erwartet, aber bei der anschließenden Pressekonferenz werde man besonders aufmerksam den Worten von Mario Draghi lauschen. Erhoffe man sich hierbei doch stets Hinweise auf zukünftige Vorgehensweisen. So könnten sich Analysten vorstellen, dass die Prognose eventuell sinkender Zinsen gestrichen werde. Dieser Teil der Forward Guidance habe stets auf die Eindämmung von Deflationsrisiken gezielt, die inzwischen geschwunden seien. Auch werde allgemein erwartet, dass die Notenbanker die Risiken für den Wachstumsausblick nicht mehr abwärts gerichtet sehen würden, sondern in Reden inzwischen sogar des Öfteren als ausgewogen bezeichnen würden. Hierzu würde auch passen, wenn die Wachstumsprognosen nach oben angehoben würden. Hingegen werde keine Modifizierung der Passage, dass die Zinsen deutlich über die Dauer von Wertpapierkäufen hinaus auf dem aktuellen Niveau belassen würden, erwartet.

Somit werde der EZB-Rat den im Dezember 2016 beschlossenen Kurs bestätigen und erst im September erste Überlegungen zu einem möglichen Tapering offenbaren. Sofern man davon ausgehen könne, dass Zinsanpassungen erst nach dem Ende der Ankaufprogramme anstünden, sei nicht vor Mitte 2018 u.a. mit einer Anhebung des Satzes für Überschusseinlagen zu rechnen. Unter den Marktteilnehmern werde zumeist eine monatliche Rückführung der Ankaufvolumina um 10 Mrd. Euro ab Januar 2018 erwartet, doch angesichts des guten Konjunkturumfelds wäre auch eine Reduzierung um 20 Mrd. Euro denkbar.

Dann wäre man zwar immer noch meilenweit von einer Normalisierung der Geldpolitik entfernt, aber dadurch wäre die erste Hürde bereits mit Ende des 1. Quartals 2018 genommen. Doch das sei Zukunftsmusik!

Am 15. Juni anlässlich des Eurogruppen-Treffen stehe zum wiederholten Male die Einigung im Schuldenstreit mit Griechenland auf der Agenda. Der EZB-Direktor Benoît Cœuré habe die Finanzminister des Euroraums aufgefordert, rasch für Klarheit über geplante Schulden-Entlastungsmaßnahmen zu sorgen. Er habe zugleich betont, dass diese Maßnahmen erst am Ende der Hilfsprogramme Mitte 2018 zum Tragen kämen, aber bereits jetzt für Klarheit beim Internationalen Währungsfonds (IWF) und der EZB sorgen würden. Dies wäre eine notwendige Voraussetzung für die Aufnahme griechischer Staatsanleihen in das Programm für den Ankauf öffentlicher Anleihen.

Jedoch verhallen diese Appelle noch immer ungehört u.a. bei unserem Bundesfinanzminister Wolfgang Schäuble, der bisher keinen Millimeter von seiner bisherigen Marschroute abweicht, so die Analysten der Baader Bank. Dies sei sicherlich mehreren Faktoren geschuldet. Zum einen der Tatsache, dass die Auszahlung weiterer Gelder nur unter Beteiligung des IWF vom Bundestag abgesegnet sei und man zum anderen im Hinblick auf die anstehenden Bundestagswahlen, der Bevölkerung einen Schuldenerlass nicht erklären könnte. Ob eine neue Bundesregierung mit einem vielleicht neuen Finanzminister diese Haltung beibehalten werde, könne jetzt noch nicht abgeschätzt werden, jedoch wäre es nicht auszuschließen.

In der Zwischenzeit habe sich nun die IWF-Chefin Lagarde wieder zu Wort gemeldet und Deutschland und den anderen Gläubigern mehr Zeit angeboten, um sich der Meinung des IWF anzuschließen. Dieser fordere bereits seit längerer Zeit einen harten Schuldenschnitt. Und genau darin liege das Problem, denn wenn es am Ende auf eine Schuldenerleichterung hinauslaufen würde, dann nutze es den Gläubigern auch nichts, sich mehr Zeit für die Entscheidung zu nehmen. Doch Griechenlands Finanzminister, Euklid Tsakalotos, sei froh für jeden Vorschlag, welcher Athen einer Rückkehr an die Kapitalmärkte näher bringe.

Somit erinnere die Hellas-Krise weiterhin an ein Karussell. Man drehe sich im Kreis, irgendwann werde einem schwindelig und man entscheidet sich zum Ausstieg. Man dürfe gespannt sein, wer am 15. Juni oder auch anschließend noch dabei sei.

In diesem Jahr werde die Finanzkrise zehn Jahre alt, aber zu feiern gebe es nichts. Denn wie in den vergangenen Tagen bei der Monte dei Paschi di Siena festzustellen gewesen sei, hätten weder Notenbanker noch Politiker in dieser Zeit etwas dazugelernt. Auf dem Höhepunkt der Finanzkrise sei damals laut verkündet worden, dass es nie wieder passieren dürfe, Banken mit dem Geld der Steuerzahler zu retten. Soweit die Theorie von damals!

Da die EZB der Skandalbank die Überlebensfähigkeit bescheinigt habe, sei nach der Zustimmung seitens der EU-Kommission der Weg frei gewesen, dass Italien mit Staatshilfen in Höhe von 6 Mrd. Euro der Bank unter die Arme greife. Somit sei unter Mitwirkung von institutionellen Anlegern und dem italienischen Staat eine der ältesten Banken der Welt gerettet worden und jetzt zu ca. 70% in Staatshand.

Wie unterschiedlich - trotz einheitlicher EU-Regeln - bei einer Bankenrettung vorgegangen werde, sei gestern am Beispiel der Banco Popular Español deutlich gewesen. Die EZB habe in diesem Fall festgestellt, dass die Bank gemäß der Abwicklungsrichtlinie gescheitert sei oder scheitern dürfte. Daraufhin habe die spanische Banco Santander das Institut für den symbolischen Wert von einem Euro übernommen. Hierbei würden die Kosten nicht dem spanischen Steuerzahler aufgebürdet, sondern die Aktionäre und Inhaber nachrangiger Bonds zur Kasse gebeten. Ein erster echter Test von Europas Bankenabwicklungs-Regeln. Dass dabei der Wert so genannter CoCo's oder Additional Tier 1 Bonds auf Null gefallen sei, werde sicherlich nicht ohne Nachwirkung auf dieses Marktsegment bleiben. Die Risiken dieser neuen Refinanzierungsmittel seien hierbei schonungslos aufgedeckt worden. Man dürfe gespannt sein, wie im nächsten Krisenfall seitens der EZB und der zuständigen Staatsregierung entschieden werde.

Obwohl in dieser verkürzten Handelswoche auch viele wichtige Ereignisse anstünden, hat dies die Emissionstätigkeit vieler Unternehmen nicht behindert und so wurden die unterschiedlichsten Gesellschaften am Primärmarkt aktiv.

So habe am gestrigen späten Nachmittag das amerikanische Telekommunikationsunternehmen AT&T neben einem Floater (ISIN XS1629866606) mit einer Fälligkeit in 2023 über 1,25 Mrd. Euro auch noch vier weitere Anleihen mit unterschiedlichen Laufzeiten und einer Mindeststückelung von nominal 100.000 Euro emittiert. Alle diese Wertpapiere seien mit der Make-Whole-Option versehen worden. Der am 04.09.2023 fällige Bond (ISIN XS1629865897) sei mit einem jährlichen Kupon von 1,05% ausgestattet und sei bei 99,709 (+80 Bps über Mid Swap) begeben worden. Die am 04.09.2026 endfällige Gattung (ISIN XS1629866192) werde jährlich mit 1,80% verzinst und sei bei 99,835% (+115 Bps über Mid Swap) emittiert worden. Für die Anleihe (ISIN XS1629866275), +140 Bps über Mid Swap, mit Laufzeitende 04.09.2029 würden jährlich 2,35% und für die in 19 Jahren endfällige Gattung (ISIN XS1629866432), +185 Bps über Mid Swap, sogar 3,15% an Zinsen bezahlt. Mittels dieses Fünferpacks seien insgesamt 7 Mrd. Euro aufgenommen worden.

Aber auch Volkwagen habe über sein Tochterunternehmen zwei perpetual Anleihen (ISIN XS1629774230 und ISIN XS1629658755) als Fix-to-Variable mit einer Mindeststückelung von 100.000 Euro aufgelegt.

Allerdings habe der Baustoffhersteller HeidelbergCement und der Versandhändler Otto in für Privatanleger wünschenswerter Stückelung neue Bonds emittiert. Die HeidelbergCement-Anleihe sei am 14.06.2027 endfällig und verfüge über einen jährlichen Kupon von 1,5%. Gepreist worden sei die Gattung bei 98,891%, was einem Emissionsspread von +85 Bps über Mid Swap entsprochen habe. Die bereits in der Vorwoche emittierte Otto-Anleihe sei mit einem 1,875%er Kupon ausgestattet und bei 99,514% (+152 Bps über Mid Swap) aufgelegt worden. Auch diese beiden Gattungen seien mit einer Make-Whole-Option versehen.

Bereits am gestrigen Handelstag hätten die September-Renten-Futures auf deutsche Staatsanleihen ein höheres Handelsvolumen auszuweisen gehabt als in den bisher aussagekräftigen Juni-Kontrakten. Der Roll-Over sei nicht zuletzt durch etwas ermäßigte Handelsaktivitäten in Erwartung des heutigen Super-Thursday unproblematisch verlaufen.

Hätten noch zu Wochenbeginn u.a. die Zuspitzung der Konflikte im arabischen Raum, die Aufkündigung des Klimaschutzabkommens durch die USA, die Terroranschläge, der unsichere Ausgang der Wahlen in Großbritannien und am gestrigen Handelstag noch Gewinnmitnahmen bei verschiedenen Aktien die Nachfrage nach Bonds angeschoben, so habe sich in Erwartung der heutigen EZB-Zinsentscheidung das Sorgenbarometer Bund-Future (ISIN DE0009652644 / WKN 965264) auf diesem erhöhten Niveau stabilisiert.

Die Preise der neuen Kontrakte hätten sich teilweise deutlich von denen der Juni-Kontrakte unterschieden, was mathematische Gründe habe und somit nur auf den ersten Blick eine Zinsveränderung vermuten lasse. So notiere der neue Euro-Buxl um 1,60 Prozentpunkte (PP) tiefer, der Euro-Bund um 2,14 PP höher, der Euro-Bobl um 0,89 PP höher und nicht zuletzt der Euro-Schatz um 0,10 PP tiefer.

Die Unterstützungslinien würden beim September-Kontrakt des Euro-Bund-Future aktuell bei 164,08% und bei 163,89% verlaufen. Als Widerstandslinien hätten sich die Bereiche um 165,33% und 165,93% herausgebildet. Momentan handle das Sorgenbarometer bei ca. 164,67%.

Die europäische Gemeinschaftswährung habe bereits Mitte Mai eine positive Entwicklung zu verzeichnen gehabt und am 18. Mai schon bei 1,1130 USD gehandelt. Seither habe die Einheitswährung ihre Erfolgsstory sogar noch weiter fortsetzen können. Entgegen der Börsenweisheit "Sell in May and go away" sei der Monat Mai für den Euro ein sehr gutes Pflaster gewesen. Die Tradingrange habe in diesem Monat zwischen 1,0839 USD (11. Mai) und 1,1263 USD (23. Mai) gelegen und dieser positive Trend scheine sich im Juni noch fortsetzen zu können. Denn gleich zu Monatsbeginn habe der Euro mit einem neuen Jahreshoch bei 1,1285 USD glänzen können. Damit sei er nur noch marginal von der wichtigen Marke bei 1,13 USD entfernt, aufgestellt im November 2016 als Donald Trump zum US-Präsidenten gewählt worden sei.

Diese Handelswoche habe jedoch noch einiges an kursbewegendem Potenzial zu bieten. Zum einen würden die Marktteilnehmer ihre Blicke auf die heutige EZB-Ratssitzung, die Anhörung des ehemaligen FBI-Chefs James Comey vor dem Senatsausschuss und das Wahlergebnis in Großbritannien richten. Alle diese Ereignisse könnten dazu führen, dass die Marke bei 1,13 USD übersprungen werde oder aber auch in weite Ferne rücke. Zu Handelsbeginn notiere die gemeinsame Währung Europas bei 1,1255 USD.

Für das Britische Pfund seien die vergangen Handelstage sowie der Monat Mai alles andere als ein Erfolg gewesen. So habe der Euro Anfang Mai noch bei 0,83838 GBP und unmittelbar vor den Parlamentswahlen sowie nach den terroristischen Anschlägen der jüngeren Vergangenheit wieder bei 0,87 GBP und damit deutlich höher als noch vor einigen Wochen gehandelt.

In einer verkürzten Handelswoche seien vornehmlich Handelsaktivitäten in Bonds lautend auf US-Dollar, Norwegische Kronen und Türkische Lira zu verzeichnen gewesen. Darüber hinaus seien aber auch vereinzelt Währungsanleihen auf Südafrikanische Rand, Mexikanische Peso und Brasilianische Real nachgefragt worden.

Disclaimer:

Die Baader Bank AG ist eine der führenden Investmentbanken für die DACH-Region (Deutschland, Österreich, Schweiz) und Marktführer im Handel von Finanzinstrumenten.

Als Market Maker ist die Bank für die börsliche und außerbörsliche Preisfindung von über 800.000 Finanzinstrumenten verantwortlich.

Im Investment Banking entwickelt sie Finanzierungslösungen für Unternehmen und bietet institutionellen Anlegern umfassende Dienstleistungen beim Vertrieb und dem Handel von Aktien, Anleihen und Derivaten. (08.06.2017/alc/a/a)





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Kurs Vortag Veränderung Datum/Zeit
164,89 € 164,37 € 0,52 € +0,32% 23.08./22:03
 
ISIN WKN Jahreshoch Jahrestief
DE0009652644 965264 168,42 € 158,73 €
Werte im Artikel
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