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Schwellenländer-Anleihen konnten sich dem Trend zu steigenden Renditen nicht entziehen


11.10.21 13:15
DekaBank

Frankfurt (www.anleihencheck.de) - Die US-Notenbank hat sich zuletzt mit Blick auf mögliche Inflationsrisiken etwas besorgter gezeigt, was zu einem Anstieg der US-Renditen geführt hat, so die Analysten der DekaBank.

Diesem Trend zu steigenden Renditen hätten sich EM (Emerging Markets)-Anleihen nicht entziehen können und die Kursverluste hätten dazu geführt, dass die bislang in diesem Jahr erzielten Gewinne hätten abgegeben werden müssen und die Märkte ins Minus gerutscht seien. Die Analysten der DekaBank würden für die kommenden Monate einen weiteren Anstieg der US-Renditen erwarten, der bei Hartwährungsanleihen zu moderat steigenden Spreads führen dürfte.

Bei EM-Aktien sei die Marktrichtung nach wie vor stark durch die chinesischen Aktien bestimmt, wo neben den einschneidenden Regulierungsvorstößen in unterschiedlichen Branchen vor allem der Immobiliensektor und die Risiken der Abwicklung des Immobilienentwicklers Evergrande belasten würden. Hinzu kämen zuletzt noch generelle Wachstumssorgen durch die auch in China knappen Energieressourcen. Die Risikoprämie für den Markt sei allerdings bereits deutlich angestiegen und sowohl Wachstums- als auch Gewinnausblick sprächen grundsätzlich für den EM-Aktienmarkt. (Ausgabe Oktober 2021) (11.10.2021/alc/a/a)