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Schweden: Zinspolitik dominiert EUR/SEK-Handel


11.05.18 11:15
Oberbank

Linz (www.anleihencheck.de) - Die Ursachen der schwachen Schweden-Krone liegen in der Notenbankpolitik, so Oberbank in ihrem aktuellen Tageskommentar zu den internationalen Finanzmärkten.

Trotz solider Wachstumszahlen und einer Inflation nahe am Ziel von 2% setze die Riksbank (=Notenbank) wenig Zinsimpulse. Im Dezember 2017 sei beschlossen worden, das Anleihen-Aufkaufprogramm mit 12/18 auslaufen zu lassen. Weitere erhoffte Zinsschritte seien permanent von Jahresmitte 2018 verschoben worden und würden frühestens mit Jahresende 2018 erwartet. Die Notenbank sei an einer schwachen Krone interessiert, denn nur diese halte die Inflation hoch. Die aktuellen Inflationsdaten hätten mit 1,7% in den Erwartungen gelegen. Die jüngste Stärke der Schweden Krone hänge mit der Hoffnung zusammen, dass die oben beschriebene Zinspolitik der Schwedischen Notenbank angepasst werde und Schweden noch vor der Europäischen Zentralbank den Leitzins anheben könnte. (11.05.2018/alc/a/a)