Rumänien erhöht Leitzins auf 2,25%, Brasilien senkt die SELIC-Rate auf 6,75%


08.02.18 10:00
HSBC Trinkaus & Burkhardt

Düsseldorf (www.anleihencheck.de) - Während die Währungshüter in Polen den Leitzins unverändert bei 1,50% beließen, erhöhte die Nationalbank in Rumänien den Leitzins von 2,00% auf 2,25%, so die Analysten von HSBC Trinkaus & Burkhardt.

Notenbankchef Mugur Isărescu habe auf den zunehmenden Preisdruck verwiesen. So habe die Inflation im Dezember mit 3,3% so hoch wie seit 2013 nicht mehr gelegen. Jedoch rechne die Notenbank nicht mit einem "längeren Kampf", um die Teuerung in Zaum zu halten.

Auch in Neuseeland und Brasilien sei gestern über die Zinspolitik beraten worden. Während die "Kiwis" am Leitzins von 1,75% festgehalten hätten, hätten die Währungshüter in Brasilien die SELIC-Rate um 25 BP auf 6,75% gesenkt. In Mexiko erhöhe die Zentralbank dagegen heute voraussichtlich ihren Schlüsselzins um 25 BP auf 7,50%. Perspektivisch geringere Preissteigerungen - die Analysten würden 5,5% in der Jahresrechnung für den heutigen Januar-Wert schätzen (Dezember: 6,8%) - und Kursgewinne des Pesos würden es der Banxico aber erlauben, in eine abwartende Geldpolitik einzuschwenken. Infolge der von ihnen für das laufende Jahr unterstellten Disinflation würden die Analysten ab Ende 2018 wieder mit fallenden Leitzinsen und niedrigeren Renditen langlaufender Staatsanleihen rechnen.

Die EU wolle in der Übergangsphase nach dem geplanten Austritt Großbritanniens aus der Staatengemeinschaft im März 2019 Beschränkungen bei der Nutzung des EU-Binnenmarktes für den Fall beschließen können, dass das austrittswillige Land gegen EU-Recht verstoße. Das sehe die Fußnote eines Entwurfs zu einem Rechtsdokument der Europäischen Kommission vor. (08.02.2018/alc/a/a)




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