Rentenmarkt: Zwischen Risikoaversion und Zinsfantasie


04.10.17 09:00
Helaba

Frankfurt (www.anleihencheck.de) - Der Rentenmarkt hierzulande hatte zum Wochenauftakt zweierlei Themen zu verarbeiten, so die Analysten der Helaba.

Zum einen seien bereits am Freitag und in der Nacht zu Montag die Zinserwartungen bezüglich der FED gestiegen, was den Markt anfänglich deutlich unter Druck gesetzt habe. Zum anderen habe die politische Verunsicherung in Spanien später für Unterstützung gesorgt. Das technische Umfeld helle sich vor diesem Hintergrund zwar leicht auf, mit intakten Verkaufssignalen des MACD und des DMI bleibe das Aufwärtspotenzial aber begrenzt. Als entscheidenden Widerstand würden die Analysten das Niveau um und oberhalb von 162,00 ausmachen. Hier würden sich die Hochpunkte von Ende September finden und bei 162,28 sei die untere Begrenzung des Mitte September unterschrittenen Juli-Aufwärtstrendkanals zu lokalisieren. Die Trading-Range liege zwischen 160,60 und 161,70.

Infolge der politischen Turbulenzen rund um die Bestrebungen der Regionalregierung in Barcelona, einen unabhängigen Staat auszurufen, sei es zu einer Spreadausweitung spanischer Staatsanleihen gegenüber Bundesanleihen aber auch gegenüber anderen Peripheriepapieren gekommen. Zwar seien die Titel von Portugal und Italien in Mitleidenschaft gezogen worden und gegenüber Bunds hätten sich auch hier steigende Risikoprämien ergeben, die Aufschläge seien im Vergleich zu Spanien aber deutlich geringer ausgefallen. (04.10.2017/alc/a/a)




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