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Rentenmärkte: Sinkende Risikoaversion


02.10.18 10:00
Postbank Research

Bonn (www.anleihencheck.de) - Die Nachricht über die Einigung auf ein neues Handelsabkommen zwischen den USA, Mexiko und Kanada (US-Mexico-Canada-Agreement, USMCA) vom Wochenende sorgte gestern für eine sinkende Risikoaversion, so die Analysten von Postbank Research.

Die Rendite von US-Treasuries im 10-jährigen Laufzeitenbereich sei in der Folge um 2 Basispunkte auf 3,08% geklettert. Dies habe zunächst auch auf die europäischen Rentenmärkte ausgestrahlt. Gegen Abend hätten aber die Diskussionen um das italienische Budgetdefizit die Risikoprämien für Staatsanleihen des Landes kräftig steigen lassen. Im 10- und 2-jährigen Laufzeitenbereich hätten sich Renditeanstiege von 15 beziehungsweise 29 Basispunkten auf 3,30% sowie 1,30% ergeben. Im Gegenzug sei der sichere Hafen von Bundesanleihen angesteuert worden. Per saldo habe die Rendite 10-jähriger Bunds um einen Basispunkt auf 0,47%, diejenige 2-jähriger Papiere um 2 Basispunkte auf -0,57% nachgegeben. (02.10.2018/alc/a/a)