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Rentenmärkte: Nervosität bleibt hoch


23.02.21 09:30
DekaBank

Frankfurt (www.anleihencheck.de) - Die Nervosität an den Rentenmärkten wird auch zum Wochenbeginn hoch bleiben, so die Analysten der DekaBank.

Sowohl in der Eurozone als auch in den USA seien die Inflationserwartungen wieder zurückgegangen und der Anstieg der nominalen Renditen gehe auf höhere Realrenditen zurück. Ohne begründete Erwartungen, dass die Geldpolitik in den kommenden Quartalen straffer wird, erscheinen nachhaltig weiter steigende Realrenditen jedoch schwer zu rechtfertigen, so die Analysten der DekaBank. Entsprechend spreche aus Sicht der Analysten der DekaBank einiges für eine Stabilisierung der Renditen am langen Ende der Kurve. Hohe Fälligkeiten bei Staatsanleihen aus der Eurozone und negative Nettoemissionen in den kommenden zwei Wochen würden diese Sicht stützen. Ein dauerhafter Anstieg der Rendite 10-jähriger Bunds in Richtung -0,25% erscheine zunächst unwahrscheinlich. (Ausgabe vom 22.02.2021) (23.02.2021/alc/a/a)