Renten: Mario Draghi - ein Mann für offene Optionen


13.09.18 13:00
Baader Bank

Unterschleissheim (www.anleihencheck.de) - Wenn sich die Granden der Europäischen Zentralbank (EZB) zu ihrer turnusmäßigen Sitzung am heutigen Donnerstag treffen, dürfte es zwar keine Überraschungen geben. Dennoch erhoffen sich Marktteilnehmer Angaben zu einigen Detailfragen, so Klaus Stopp, Leiter der Skontroführung Renten bei der Baader Bank.

Zunächst sei ja der grundlegende geldpolitische Rahmen für das kommende Jahr bereits in der Juni-Sitzung festgelegt worden. So sei zu erwarten, dass die Leitzinsen auf ihrem Rekordtief von null Prozent belassen würden. Erst frühestens in der zweiten Jahreshälfte 2019 dürfte es hier einen Ruck nach oben geben. Dies gebe der EZB genügend Spielraum, um künftige Wirtschaftsdaten einschließlich der Inflationsentwicklung zu berücksichtigen.

Ob aber der Rentenmarkt heute neue Erkenntnisse zu Einzelheiten der künftigen Reinvestitionsstrategie erwarten könne, dürfe eher bezweifelt werden. Denn noch sei nicht klar, wie die Zentralbank den Erlös ihrer fälligen Wertpapiere wieder anlegen wolle. So wie man EZB-Chef Mario Draghi kenne, werde er sich hierzu aber keine Details entlocken lassen. Vor dem Hintergrund der angespannten geopolitischen Situation würde es nicht verwundern, wenn er sich hierzu wieder einmal alle Optionen, respektive alle Hintertürchen, offenhalten werde.

Im Juni habe die EZB beschlossen, ihre umstrittenen Käufe von Staatsanleihen der Euroländer bis Dezember 2018 einzustellen. Von Oktober bis Dezember sollten sie von 30 auf 15 Mrd. EUR monatlich halbiert werden. Voraussetzung für die komplette Einstellung der auf 2,6 Billionen EUR angelegten Transaktionen ab 2019 sei, dass sich die Inflationsrate weiter in Richtung der von der EZB angestrebten Rate von knapp zwei Prozent bewege.

Mit ihrem September-Treffen eröffne die EZB den Sitzungsreigen der Zentralbanken nach der Sommerpause. Ebenso am heutigen Donnerstag stünden die Sitzung der Türkischen Zentralbank und der Bank of England (BoE) auf der Agenda, während am 19. September die Bank of Japan folge. Eine Woche später sei die US-Notenbank FED dran. Während von der BoE keine geldpolitischen Schritte erwartet würden, würden die Märkte gespannt auf die Türkei blicken.

Nachdem die Türkische Lira massiv an Wert verloren habe, stehe die Zentralbank weiter unter Handlungsdruck. Um das Vertrauen der internationalen Investoren zurückzugewinnen, stünde eine Zinserhöhung an. Doch dies dürfte nicht im Sinne des Präsidenten Recep Tayyip Erdogan sein, der die Notenbank wiederholt kritisiert habe. Dennoch sei auch der Druck auf Erdogan groß, von dem die Märkte eine entscheidende Reaktion zur Wiederherstellung des Anlegervertrauens erwarten würden. Sowohl der Regierung in Ankara als auch der Türkischen Zentralbank komme eine Schlüsselrolle für die Stabilisierung der Schwellenländer insgesamt zu.

Und plötzlich solle der Knoten geplatzt sein? Nachdem EU und Großbritannien seit Monaten erfolglos um ein Brexit-Austrittsabkommen streiten würden, halte nun Chef-Unterhändler Michel Barnier eine baldige Einigung in zwei Monaten für möglich. Voraussetzung sei allerdings, dass beide Seiten beim Thema Grenzkontrollen eine Lösung finden würden. Denn Streitpunkt bleibe vor allem die Frage, wie die Grenze zwischen Irland und Nordirland offengehalten werden könne.

Die Gründe für die neue Zuversicht auf einen Deal beim Brexit lägen sowohl in der britischen Innenpolitik als auch bei der EU, die Barnier mehr Beinfreiheit geben wolle. So sei die EU bestrebt, ihrem Verhandlungsführer auf dem EU-Gipfel in Salzburg am 20. September mehr Spielraum zu verschaffen, damit das Austrittsabkommen mit Großbritannien endlich beschlossen werden könne.

Des Weiteren profitiere May in London von der Zerstrittenheit ihrer gegnerischen Hardliner, der sogenannten Brexiteers. So wie es aussehe, könnte sie ihren bisherigen Verhandlungserfolg, der das Land wesentlich enger an die EU binden würde als dies den Hardlinern lieb wäre, auf dem Parteitag der Torys am 30. September durchbringen. Einen ernsthaften Gegenentwurf zu Mays Plan könnten die Brexiteers jedenfalls nicht bieten. Damit wäre es für das Parlament in Westminster zu riskant, das mit der EU ausgehandelte Austrittsabkommen abzulehnen, wenn May es Ende des Jahres vorstelle.

Im Kern gehe es erstens um den Austrittsvertrag, der die Zahlungsverpflichtungen der Briten für die Vergangenheit und die Modalitäten des Austritts regele. Und zweitens müssten die künftigen Beziehungen Großbritanniens zur EU geregelt werden. Mays sogenannter Chequers-Plan sehe hier folgendes vor: Ein Handelsabkommen, eine Regelung enger Zusammenarbeit und Kooperation in Bereichen wie Flugverkehr oder Forschung, eine Vereinbarung über die enge Kooperation in Sicherheitsfragen wie Europol und dem Europäischen Haftbefehl sowie ein viertes Paket enger Zusammenarbeit in militärischen Fragen. Dieser Plan von May komme den Vorstellungen der EU sehr entgegen, weshalb Barnier Chequers auch als brauchbare Basis für ein zukünftiges Abkommen ansehe.

Bei allem Unsinn, den die Brexiteers zu dem EU-Austritt verbreitet hätten, könnte mit einer solchen Regelung, wie sie sich jetzt andeute, womöglich das Schlimmste verhindert werden, sodass auch künftig halbwegs geregelte Wirtschaftsbeziehungen zwischen der EU und Großbritannien aufrechterhalten werden könnten. Gleichzeitig hätte die EU ihre Interessen gewahrt und eine Rosinenpickerei seitens Großbritanniens verhindert.

Überraschend aufgehellt habe sich im September die Stimmung der Börsen- und Finanzexperten. So sei der ZEW-Index stärker als angenommen auf minus 10,6 Punkte von minus 13,7 Punkte im Vormonat gestiegen. Dies habe das Zentrum für Europäische Wirtschaftsforschung (ZEW) mitgeteilt. Volkswirte hätten nur mit einem Anstieg auf minus 12,9 Punkte gerechnet. Die Ursachen für diese Entwicklung lägen in der vorsichtigen Entspannung im Handelsstreit zwischen den USA und der EU. Nicht zuletzt das neue Handelsabkommen zwischen den USA und Mexiko habe dazu geführt, dass sich die erheblichen Befürchtungen hinsichtlich der Konjunkturentwicklung wieder etwas beruhigt hätten.

So hätten sich die EU-Handelskommissarin Cecilia Malmström und der US-Beauftragte Robert Lighthizer nach ihrem jüngsten Treffen Anfang der Woche optimistisch gegeben. Immerhin, man rede offenbar konstruktiv miteinander und habe weitere Termine vereinbart. Im Oktober wollten nun beide Seiten prüfen, in welchen Bereichen Zölle und andere Handelsbarrieren abgebaut werden könnten. Bekanntlich habe ja EU-Kommissionspräsident Jean-Claude Juncker, der alte Haudegen der europäischen Politik, im Juli D. T., dem Unberechenbaren, ein Verhandlungspaket präsentiert, das beiden Seiten Zugeständnisse abverlangt habe, ohne dass einer sein Gesicht verliere. Also hätten sich beide Seiten geeinigt, vorerst auf Strafzölle zu verzichten. Zudem sollten Handelsbarrieren bei Industriegütern und Flüssiggas abgebaut werden. Ebenso wolle die EU mehr US-Sojabohnen kaufen. Die Einzelheiten aber seien offengeblieben.

Während man sich zwischen der EU und den USA also annähere, zeichne sich im Handelsstreit zwischen China und den USA keine Entspannung ab - im Gegenteil. So habe Peking seine Drohung mit Vergeltungsmaßnahmen für weitere Zollerhöhungen durch Trump erneuert. US-Unternehmen würden nun fürchten, dass China sich dabei nicht auf Zölle beschränke.

Bereits heute würden US-Zölle von 25% auf chinesische Waren im Wert von 50 Mrd. US-Dollar gelten, weitere Abgaben auf chinesische Exporte von 200 Mrd. US-Dollar seien in Vorbereitung. Und eine Drohung von Trump über zusätzliche 267 Mrd. US-Dollar stehe im Raum. Bisher habe Peking immer mit Gegenzöllen im gleichen Umfang reagiert. Aufgrund des hohen Exportüberschusses von China gegenüber den USA sei dies aber nicht unbegrenzt möglich. Daher würden die neusten Meldungen über die Aufnahme von Handelsgesprächen zwischen den beiden Parteien nicht überraschen.

Aus Sicht des Bundesverbands der Deutschen Industrie (BDI) werde auch die EU den Handelsstreit zwischen China und den USA zu spüren bekommen. Jeder Strafzoll, jede Handelsbeschränkung in der Welt habe einen massiven Einfluss auf den Welthandel insgesamt, so der BDI. Dies wirke sich auf Dauer auf alle aus - wenn auch unterschiedlich schnell. Denn Handelsbeschränkungen, so das Credo des Industrieverbands, würden generell dazu führen, dass sich der Wirtschaftskreislauf verlangsame.

Österreich wolle offenbar künftig in Europa mehr mitmischen. Sowohl für eine freiwerdende Spitzenposition bei der Europäischen Zentralbank (EZB) als auch für die Neubesetzung des Chefpostens bei der EZB-Bankenaufsicht habe Wien Interesse angemeldet. Insbesondere bei der EZB wolle sich Österreich stärker involvieren und sich für eine Position im Direktorium in Stellung bringen. Vorstellbar sei laut Finanzminister Hartwig Löger aber auch, dass man sich um einen Platz bei der Bankenaufsicht bemühen werde. Namen habe er allerdings nicht genannt, ebenso habe er nicht gesagt, ob ein Österreicher gar die Nachfolge von EZB-Chef Mario Draghi anstreben werde.

Bekanntlich stünden bei der Zentralbank in nächster Zeit einige Wechsel in der Chefetage an. Drei der sechs Vorstandsmitglieder der EZB würden planmäßig zurücktreten, einschließlich des Präsidenten Mario Draghi, der Ende Oktober 2019 ausscheide. Zuletzt habe Österreich mit der Volkswirtin Gertrude Tumpel-Gugerell, die 2011 nach acht Jahren ausgeschieden sei, ein Mitglied im aktuell sechsköpfigen EZB-Direktorium gehabt.

China drehe für Afrika den Geldhahn auf. In den kommenden Jahren sollten aus Peking 60 Mrd. US-Dollar an Krediten und Investitionen in den Kontinent fließen. Auf dem China-Afrika-Gipfel in Peking, an dem 53 afrikanische Staaten teilgenommen hätten, habe Chinas Staats- und Parteichef Xi Jinping gesagt, das Geld werde in Form von staatlicher Unterstützung sowie Investitionen und Krediten durch chinesische Unternehmen und Banken bereitgestellt. Einige afrikanische Staaten sollten sogar von ihren Verpflichtungen gegenüber China befreit werden. Ein Kernpunkt der jüngsten Initiative stelle das Megaprojekt "Neue Seidenstraße" dar, die von der chinesischen Ostküste über den Indischen Ozean bis vor die Haustür Europas und die afrikanische Westküste reichen solle.

Österreich habe sich in der Vergangenheit ebenso wie Deutschland und die Niederlande immer wieder kritisch gegenüber der expansiven Geldpolitik der EZB geäußert. Daher dürfte ein österreichischer Vertreter im EZB-Direktorium das Wohlwollen von Berlin finden. Zunächst aber werde die Position an der Spitze der EZB-Bankenaufsicht neu besetzt, wenn die Französin Daniele Nouy zum Jahresende nach fünf Jahren ausscheide. Für ihre Nachfolge sei bereits Interesse aus Rom kolportiert worden, ohne dass allerdings ein offizieller Kandidat benannt worden sei. Vor dem Hintergrund der hohen Belastung italienischer Banken durch faule Kredite wäre es aber kritisch zu sehen, wenn ausgerechnet ein Italiener die europäische Bankenaufsicht innehätte. Daher könnte auch hier ein österreichischer Kandidat das Wohlwollen von Berlin erhalten.

Die Nachfolge des österreichischen Notenbank-Chefs Ewald Nowotny, dessen Amtszeit im August 2019 ende, wolle die österreichische Regierung bis Jahresende festlegen. Mit der Position sei auch ein Sitz im EZB-Rat verbunden.

Am Markt für Corporate Bonds habe in dieser Berichtswoche wieder das ein oder andere Unternehmen auf sich aufmerksam machen können. So hätten Engie und Givaudanjeweils eine Dualtranche begeben und Jaguar Land Rover habe erfolgreich einen Bond aufgelegt. Alle Emittenten hätten sich bei Ihren Anleihen für die besonders bei institutionellen Anlegern beliebte Mindeststückelung von 100.000 EUR entschlossen.

Engie, ein international tätiger Energieversorgungskonzern mit Sitz in Frankreich, habe gleich 2 Bonds mit insgesamt 1 Mrd. EUR aufgelegt. Die erste Tranche (ISIN FR0013365285 / WKN A2RRTD), ein 7-jähriger Bond sei am 19.09.2025 fällig und habe einen Kupon in Höhe von 0,875%. Das Emissionsvolumen betrage hier 500 Mio. EUR. Der Emissionspreis habe bei 99,172% gelegen, was +42 BP über Mid Swap entsprochen habe. Eine zweite ebenfalls 500 Mio. EUR schwere 15-jährige Anleihe (ISIN FR0013365293 / WKN A2RRTE) mit Fälligkeit am 19.09.2033 sei mit einem jährlichen Zins von 1,875% ausgestattet. Der Ausgabepreis habe bei 98,445% (+72 BP über Mid Swap) gelegen. Eine Make Whole Option und ein Kündigungsrecht jeweils drei Monate vor Endfälligkeit zu 100% würden die Bedingungen der beiden Wertpapiere abrunden.

Der weltweit größte Hersteller von Aromen und Duftstoffen Givaudan habe mittels einer 7- und 12-jährigen Anleihe frisches Geld am Kapitalmarkt aufgenommen. Mit dem ersten 500 Mio. EUR schweren Bond (ISIN XS1875331636 / WKN A2RRTA) refinanziere sich das Unternehmen bis zum 17.09.2025 zu einem Zins von 1,125% p.a. Ausgegeben worden sei das Papier zu 99,633%, was einen Emissionsspread von +60 BP über Mid Swap bedeutet habe. Der zweite Bond (ISIN XS1879112495 / WKN A2RRTB) habe ein Emissionsvolumen von 800 Mio. EUR und laufe bis zum 17.09.2030. Givaudan zahle den Anlegern bis zur Fälligkeit jährlich 2% Zinsen. Der Reoffer habe bei 99,905% gelegen und sei damit einem Spread von +92 BP über Mid Swap gleichgekommen. Die Schweizer Aktiengesellschaft habe sich bei beiden Anleihen ein optionales Kündigungsdatum jeweils 3 Monate vor Endfälligkeit zu 100% in die Emissionsbedingungen schreiben lassen.

Zu guter Letzt habe sich Jaguar Land Rover, eine Tochtergesellschaft der indischen Automobilfirma Tata Motors, eingereiht und eine Anleihe (ISIN XS1881005976 / WKN A2RRUQ) mit einem Volumen von 500 Mio. EUR begeben. Das Unternehmen mit Sitz in Coventry, Großbritannien, habe den Bond mit einem Zins von 4,5% ausgestattet, welcher bis zur Fälligkeit am 15.01.2026 halbjährlich im Januar und Juli gezahlt werde. Emittiert worden sei zu pari (+437 BP über der vergleichbaren Bundesanleihe). Jaguar Land Rover habe sich ebenfalls ab dem 15.10.2025 ein jederzeitiges Kündigungsrecht zu 100% eingeräumt und den Bond mit einer Make Whole Option ausgestattet.

In den USA seien in dieser Handelswoche neben den üblichen Geldmarktpapieren für insgesamt 167 Mrd. USD auch noch für weitere 73 Mrd. USD T-Notes mit einer Laufzeit von acht und zehn Jahren sowie 30-jährige T-Bonds aufgelegt worden.

In der Eurozone hingegen hätten sich lediglich Portugal, Spanien, Italien und Deutschland aus der Deckung gewagt. Dabei habe das portugiesische Schatzamt zwei Anleihen (ISIN PTOTEAOE0021 / WKN A0TWJE, 2023; ISIN PTOTEVOE0018 / WKN A19UWV, 2028) aufgestockt und so insgesamt 1 Mrd. EUR am Kapitalmarkt aufgenommen. Spanien habe erfolgreich eine neue inflationsindexierte Anleihe (ISIN ES0000012C12 / WKN A2RRT4, 2033) platziert und damit 4 Mrd. EUR frisches Geld eingesammelt. Die Nachfrage sei mit ca. 18,5 Mrd. EUR sehr hoch gewesen. Zusätzlich seien in dieser Woche Italien und Griechenland am Geldmarkt aktiv geworden.

Besondere Beachtung allerdings habe zur Wochenmitte die Aufstockung der 30-jährigen Bundanleihe (ISIN DE0001102432 / WKN 110243) erhalten, die sich reger Nachfrage erfreut habe. Letztendlich seien bei einer Durchschnittsrendite von +1,10% 768 Mio. EUR zugeteilt worden. Zur Marktpflege hätten 232 Mio. EUR umgebucht werden können und das Emissionsvolumen erhöhe sich daher um 1 Mrd. EUR auf insgesamt 10,5 Mrd. EUR.

In den Sommermonaten sowie in der Urlaubszeit sei das Börsengeschehen vorwiegend durch wenig Handelsaktivität gekennzeichnet. Doch diese Zeiten seien nun vorbei und auch die letzten Urlauber würden so langsam wieder in den Alltag zurückkehren.

So sei es auch bei den Notenbankern, denn am heutigen Donnerstag stehe die turnusmäßige Sitzung der Europäischen Zentralbank (EZB) auf dem Kalender. Die Marktteilnehmer würden somit wieder mit hoher Aufmerksamkeit die Ausführungen von EZB-Chef Mario Draghi verfolgen und ihre Schlüsse dahingehen ziehen. Im Vorfeld der Ratssitzung handele die europäische Gemeinschaftswährung ohne eine klare Tendenz. Im aktuellen Monat September habe die Tradingrange somit in sehr engen Bandbreiten von 1,1526 USD und 1,1659 USD gelegen. Heute Morgen handele die Einheitswährung kaum verändert um die Marke von 1,1630 USD.

Der Brexit rücke immer näher, aber so richtig wisse noch niemand wie dieser dann am Ende aussehen solle und werde. Derzeit gebe es fast täglich neue Wasserstandsmeldungen zum Verhandlungsfortschritt sowie zu möglichen Ausgestaltungsformen des Austritts. Von alldem zeige sich das Britische Pfund wenig beeindruckt und handele aktuell relativ robust um die Marke von 0,8915 GBP. Ende August notiere das Pfund Sterling zeitweise bei 0,90987 GBP und damit auf einem 12-Monats-Tief.

Auch in der vergangenen Berichtswoche seien die Handelsaktivitäten als relativ schwach zu bezeichnen gewesen. Hervorzuheben seien trotzdem Währungsanleihen lautend auf US-Dollar, Türkische Lira, Australische Dollar, Norwegische Kronen sowie Russische Rubel.

Disclaimer

Die Baader Bank AG ist eine der führenden Investmentbanken für die DACH-Region (Deutschland, Österreich, Schweiz) und Marktführer im Handel von Finanzinstrumenten.

Als Market Maker ist die Bank für die börsliche und außerbörsliche Preisfindung von über 800.000 Finanzinstrumenten verantwortlich.

Im Investment Banking entwickelt sie Finanzierungslösungen für Unternehmen und bietet institutionellen Anlegern umfassende Dienstleistungen beim Vertrieb und dem Handel von Aktien, Anleihen und Derivaten. (13.09.2018/alc/a/a)





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