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Renditen der US-Staatsanleihen legen zu


07.08.17 09:30
Raiffeisen Bank International AG

Wien (www.anleihencheck.de) - In den USA fiel am Freitag der Arbeitsmarktbericht sehr solide und deutlich über den Erwartungen aus, so die Analysten der Raiffeisen Bank International AG.

Mit 209 Tsd. neugeschaffenen Stellen, einem Anstieg der durchschnittlichen Stundenlöhne um 0,3% p.m. und einer Arbeitslosenquote von 4,3% hätten die Zahlen das Konjunkturbild der FED bestätigt und würden ihren kommunizierten Zinspfad sowie den baldigen Einstieg in die Bilanzreduktion für die Marktteilnehmer nun etwas glaubhafter erscheinen lassen. Folglich habe der USD gegenüber dem EUR zugelegt und notiere heute Morgen weiterhin bei 1,18. Auch die Renditen amerikanischer Staatsanleihen seien angestiegen und würden nun für die 10-jährige Laufzeit bei 2,26% notieren. Entscheidend für die kurzfristige Entwicklung dürften nun die Verbraucherpreisdaten für Juli sein, welche am Freitag veröffentlich würden. Im Vorfeld dürften die Wortmeldungen einiger FOMC-Mitglieder mit Interesse verfolgt werden. Den Auftakt würden heute Kashkari (Minneapolis FED) und Bullard (St. Louis FED) bilden.

In der Eurozone werde mit dem Sentix Index die erste Konjunkturumfrage des Monats veröffentlicht. Die Analysten der Raiffeisen Bank International AG würden im August mit einem leichten Rückgang rechnen, der insbesondere auf weniger optimistischen Zukunftsaussichten basieren dürfte.

Am Primärmarkt werde Litauen eine lokale Fixzinsanleihe mit Laufzeit 2021 aufstocken. Die Niederlande und Frankreich würden Geldmarktpapiere begeben. (07.08.2017/alc/a/a)