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Renditeanstiege in der Eurozone erscheinen weiterhin sehr schwierig


23.11.21 08:51
DekaBank

Frankfurt (www.anleihencheck.de) - In dieser Woche dürften Konjunktursorgen das Marktgeschehen dominieren, so die Analysten der DekaBank.

Steigende Neuinfektionszahlen und die Erwartungen auf mehr Coronabedingte Restriktionen würden vor allem mit Blick auf die EZB die geldpolitischen Straffungserwartungen dämpfen. Auch hinsichtlich des angekündigten Endes der PEPP-Käufe im März 2022 dürften verstärkt Zweifel aufkommen.

In diesem Umfeld erscheinen anhaltende Renditeanstiege in der Eurozone weiterhin sehr schwierig, auch weil wichtige Marktteilnehmer eher noch Short-Duration positioniert sein dürften und entsprechend dem Renditerückgang hinterherlaufen müssen, so die Analysten der DekaBank. Die rückläufigen Zinserwartungen an die EZB und der Abwärtsdruck auf die Renditen gehe einher mit einem schwächeren Euro. (Ausgabe vom 22.11.2021) (23.11.2021/alc/a/a)